Erst mal kein Zeltlager

Kreisjugendfeuerwehr des Landkreises Oldenburg bereitet sich auf Präsenzveranstaltungen vor

Geehrt: Diane Febert und Yvonne Meyer (von links) wurden von Kreisbrandmeister Andreas Tangemann (links) und Jugendfeuerwehrwart Werner Mietzon ausgezeichnet.
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Geehrt: Diane Febert und Yvonne Meyer (von links) wurden von Kreisbrandmeister Andreas Tangemann (links) und Jugendfeuerwehrwart Werner Mietzon ausgezeichnet.

Die Kreisjugendfeuerwehr im Landkreis Oldenburg bereitet sich darauf vor, wieder Präsenzveranstaltungen anzubieten. Ein Zeltlager wird es aber erst 20222 geben.

Während der Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr des Landkreises Oldenburg im Wildeshauser Feuerwehrhaus stellte der Kreisjugendfeuerwehrwart Werner Mietzon zur Diskussion, dass er gerne den Orientierungsmarsch als ersten Präsenz-Wettbewerb organisieren möchte. Wenn es die Voraussetzungen zuließen, ein stimmiges Hygienekonzept stünde und ein Ausrichter gefunden wird, heißt es in einer Pressemitteilung zur Versammlung. Ein Zeltlager wird es aller Voraussicht nach aber erst wieder im kommenden Jahr geben.

Dabei sei gerade der Ausfall des zehnten Kreis-Jugendfeuerwehrzeltlagers in Huntlosen besonders schmerzlich gewesen, heißt es in der Mitteilung. Aber bereits jetzt steht die Zusage, dass Huntlosen an der Ausrichtung festhalten möchte. Und so stellte Mietzon den Anwesenden zur Überlegung, im kommenden Jahr nach Möglichkeit, eventuell lieber ein kleines Kreis-Zeltlager zu veranstalten mit etwa 450 bis 500 Teilnehmern oder wie im Zeltlagerturnus am großen Zeltlager des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes in Löningen, Landkreis Vechta, teilzunehmen, wo mit bis zu 1 500 Personen gerechnet wird. Für beides müssten natürlich die Voraussetzungen stimmen. Die Jugendfeuerwehren im Landkreis Oldenburg sollen noch abgefragt werden, für was sie sich entscheiden möchten.

Dass die Jugendfeuerwehr-Arbeit in großen Teilen brach lag, ähnlich wie bei den Erwachsenen, zeigten allein die Zahlen: Wurden im Berichtsjahr 2019 noch fast 22 800 Stunden für die feuerwehrtechnische Ausbildung in allen Kinder- und Jugendfeuerwehren des Landkreises erbracht, so fielen 2020 nur knappe 3 700 Stunden an. Waren es für allgemeine Jugendarbeit im Jahr 2019 noch fast 17 700 Stunden, blieben im Jahr 2020 nur etwa 2 600 Stunden übrig. „So ein ruhiges Jahr müsste ich nicht noch einmal mitmachen“, sagte Mietzon.

Dass es diese Stunden überhaupt gab, sei den Betreuern zu verdanken, die vielerorts in den Kinder- und Jugendfeuerwehren Online-Dienste anboten, heißt es im Bericht. So konnten die Kinder und Jugendliche von zu Hause aus an feuerwehrtechnische Themen herangeführt oder weiter geschult werden. Außerdem gab es auch die Möglichkeit, sich in der Gruppe zu sehen und zu sprechen.

Eine Überraschung hatte Mietzon für zwei Kameradinnen parat: Yvonne Meyer, stellvertretende Fachbereichsleiterin für Wettbewerbe, wurde für ihre jahrelange Tätigkeit mit dem Ehrenzeichen der niedersächsischen Jugendfeuerwehr ausgezeichnet. Diane Febert, Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, erhielt für ihre jahrelange Tätigkeit in der Kreis-Jugendfeuerwehr die Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber. Sie war viele Jahre stellvertretende Kreisjugendfeuerwehr- und Schriftwartin.

Außer den Kinder- und Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Oldenburg waren auch Vertreter aus der Stadt Oldenburg bei der Versammlung in Wildeshausen dabei. Dies sei in der großen Fahrzeughalle bei geöffneten Toren möglich gewesen, heißt es im Bericht.

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