Zuschuss vom Landkreis / Wildeshauser Einrichtung soll innerhalb von vier Jahren erweitert werden

Krankenhaus Johanneum erhält 3,44 Millionen Euro

Corona-Eingang des Johanneums: Das Krankenhaus soll deutlich erweitert werden.
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Corona-Eingang des Johanneums: Das Krankenhaus soll deutlich erweitert werden.

Wildeshausen – Die Stiftung Johanneum, die in Wildeshausen das Krankenhaus betreibt, ist auf dem Weg, eine neue Intensivpflege zu bauen und die OP-Abteilung umzustrukturieren, einen guten Schritt vorangekommen. Am Dienstagabend empfahl der Sozial- und Gesundheitsausschuss des Landkreises Oldenburg einstimmig, für Neubau, Erweiterung sowie Sanierung der Klinik einen Investitionskostenzuschuss in Höhe von 3,44 Millionen Euro zu gewähren. Dieser Zuschuss soll in drei Einzelbeträgen in den nächsten vier Jahren ausgezahlt werden. Zudem werden die dem Krankenhaus im Rahmen der Pandemiebekämpfung durch den Landkreis zur Verfügung gestellten Beatmungsgeräte einschließlich Zubehör im Wert von rund 270 000 Euro für die Intensivstation überlassen. Das Johanneum benötigt für die geplanten Maßnahmen 37,8 Millionen Euro und hat bereits eine Zuschusszusage vom Land in Höhe von 29,5 Millionen Euro.

Sozialdezernent Jürgen Ohlhoff hatte in einer Einleitung noch einmal die Wichtigkeit des Krankenhauses für die Bürger im Landkreis verdeutlicht. „Gerade in den vergangenen zehn Monaten hat sich das Johanneum vorbildlich verhalten und fachliche sowie medizinische Hilfe angeboten.“ Auch jetzt sei man in intensivem Austausch, ob es genügend Plätze für Corona-Patienten gibt.

Durch alle Fraktionen wurde die gute Arbeit des Krankenhauses betont. Für die SPD erklärte Thore Güldner die Zustimmung zu dem Zuschuss. „Wir kennen nun die Details. Der Antrag ist nicht aus Aktionismus wegen der Corona-Pandemie erwachsen.“ Wolfgang Sasse (CDU) erklärte, der hohe Standard des Krankenhauses müsse erhalten bleiben. „Es ist ungemein wichtig, solch einen Gesundheitsstützpunkt zu haben“, meinte er und wurde von Wolfgang Däubler (UWG) unterstützt: „Sie werden nur Allerbestes vom Krankenhaus hören“, fand er. Kreszentia Flauger (Linke) stimmte zu, legte aber Wert auf die Feststellung, dass es wichtig gewesen sei, die Zahlen zu hinterfragen. Landrat Harings machte deutlich, dass er fest davon ausgehe, dass die Stiftung das Projekt nun auch stemmen kann. Vielleicht auch mit Zuschüssen der Stadt Wildeshausen. Die dortigen Gremien müssten darüber jedoch eigenständig befinden.  dr

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