Konstante Besucherzahlen

Krandelbad zählt 59.862 Besucher im Jahr 2017

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Am letzten Tag vor den Schulferien wurde es im Wildeshauser Freibad richtig voll. Auch an dem Tag drohte ein Gewitter.

Wildeshausen - Knapp 60.000 Besucher verzeichnete das Krandelbad bis Ende August, als das Freibad wieder geschlossen wurde. Trotz des verregneten Sommers ist diese Zahl im Vergleich zum Vorjahr gar nicht so schlecht. Aber auch nur deshalb, weil das Bad im Jahr 2016 ebenfalls mit Widrigkeiten zu kämpfen hatte. Damals musste das Hallenbad wegen des Brandes über den Sommer schließen.

Im Jahr 2016 wurden 87.266 Besucher an den Kassen registriert. Im Vorjahr waren es 86.588 Besucher. Das geht aus einer Antwort von Bürgermeister Jens Kuraschinski auf eine Anfrage des SPD-Ratsmitglieds Matthias Kluck hervor. Die nackten Zahlen sind aber im Zusammenhang zu sehen, um klären zu können, wie gut das Bad angenommen wird. 

Populäre Einrichtigung, die mit dem Wetter hadert

Himmelfahrt 2016 brach an der Fassade das Feuer aus und sorgte für eine sofortige Schließung des Hallenbades. Mit Hochdruck arbeiteten die Angestellten daran, das Freibad vorzeitig zu öffnen. Das gelang, und so konnten die Besucher zumindest in den Außenbecken planschen und trainieren. Dieses Jahr hingegen war der Sommer komplett schlecht. „Entweder regnete es“, so Badleiter Marcel Buller, „und wenn es mal heiß war, stieg gleich die Gewitterneigung.“

„Das Freibad erfreut sich großer Beliebtheit, ist aber starken witterungsabhängigen Schwankungen ausgesetzt“, bekräftigt Kuraschinski. „Im Rahmen der Haushaltsberatungen ist zu beschließen, wie perspektivisch mit dem Freibad umgegangen werden soll.“ Hintergrund dieser Aussage ist der marode Zustand der Anlage. Die Gefahr ist groß, dass technische Anlagen ausfallen. Dann könnte der gesamte Betrieb gefährdet werden. Sowohl Sanierung als auch ein Neubau würden voraussichtlich mehrere Millionen Euro verschlingen.

Eine Änderung der Öffnungszeiten hält die Verwaltung im Übrigen für schwierig. „Unter der Woche besteht durch Schul- und Vereinsnutzungen kaum Spielraum für Veränderungen“, heißt es in der Stellungnahme. „Am Wochenende wäre eine Verlängerung der Schließzeit um eine Stunde denkbar. Dies hätte allerdings eine Ausweitung des Zwei-Schicht-Systems auf die Wochenenden zur Folge.“ 

dr

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