Krabbelgottesdienst in der Alexanderkirche/Krippenlauf und Sternenwünsche

Wenn der Pastor auf die Schnecke Agathe trifft

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Sogar die Kleinsten wurden überrascht.

Wildeshausen - Alle waren sie da, beim Krabbelgottesdienst am Sonntag um 11.30 Uhr in der Wildeshauser Alexanderkirche. Denn schließlich befinden wir uns im Endspurt zu Weihnachten. Es wird Zeit, sich auf den Weg zur Krippe zu machen.

Und das taten die kleinen und großen Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern. Mit dabei waren aber auch Ochse und Esel, Pferd und Katze, Hund und Schafe, Hase und Mäuse. Und natürlich die Schnecke Agathe, die sich wie immer mit Pastor Markus Löwe unterhielt und dieses Mal staunend die vielen Menschen und Tiere beobachtete, die zu dem noch leeren Stall wanderten.

„Kommt zur Krippe, lauft zum Stall“, lautete das Motto des weihnachtlichen Krabbelgottesdienstes. Jedes Vierteljahr organisieren die Krabbelmäuse der Alexanderkirche, unterstützt von der Singschule und dem Eltern-Baby-Kurs „Malibu“, das Angebot für Familien. Viel gesungen wird dabei, Kantor Ralf Grössler begleitet auf dem Klavier, Dagmar Grössler-Romann auf verschiedenen Rhythmus-Instrumenten, und Pastor Löwe verwandelt sich in einen Puppenspieler.

Seine Schnecke Agathe befand sich aber am Sonntag in guter Gesellschaft. Während der Ochse im Stall schon an der Futterkrippe stand und wartete, als wüsste er genau, dass dort bald das Jesuskind geboren würde, verkörperten zahllose Kinder die anderen Tiere, die das Ereignis ebenfalls nicht verpassen wollten. Von den Krabbelmäusen bis zu einigen Konfirmanden machten dabei alle mit. Zu dem bunt gemischten Zug passte das Mottolied: „Kommt zur Krippe, lauft zum Stall. Kommt herbei von überall! Pferdchen wiehert, Katz‘ miaut, haben nach dem Kind geschaut.“

Mit dabei waren sogar die ganz Kleinen vom Malibu-Kurs. Bei ihren Müttern auf dem Arm, verfolgten die Babys rund um den Altar das Entzünden der Kerzen. Die Krabbelmäuse unter der Leitung von Sandra Damm sorgten dafür, dass wie in dem Lied „Wünsche schicken wir wie Sterne“ vorausgesagt, tatsächlich Sternenwünsche in die Kinderhände gelangten: Jedes Kind durfte sich zum Abschluss einen Strohstern mit einem kleinen Gebet an der Krippe abholen und mit nach Hause nehmen.

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