Festival „Genuss am Fluss“ soll 2017 größer und noch attraktiver werden

Kooperation an der Hunte

Das Festival „Genuss am Fluss“ lockte im vergangenen Jahr Tausende nach Wildeshausen. - Foto: Piera

Wildeshausen - Wildeshausen - Das Festival „Genuss am Fluss“ soll beim nächsten Mal noch attraktiver und größer werden. Um das hinzubekommen, ist die nächste Auflage erst für den September 2017 geplant.

Das Veranstalter-Team, Walter Bialek, Stefan Iken und Torsten Koschnitzke, hatten zusammen mit bewährten und neuen Großsponsoren viel vor. Deshalb haben sich die Organisatoren nach „reiflicher, nicht immer einstimmiger Überlegung“ dazu durchgerungen, trotz der Euphorie nach der Premiere nichts zu überstürzen.

„Vergangenes Jahr sind wir relativ spontan in die Planungen gegangen“, berichtet Koschnitzke. „Nun wollen wir in andere Dimensionen vorstoßen.“ Ziel sei es, die Marke „Genuss am Fluss“ weit über die Stadtgrenzen von Wildeshausen zu etablieren. Damit soll letztendlich ein überregionales Interesse für die hiesige Region erzeugt werden.

Unter dem Thema „Kooperation am Fluss“ haben die Organisatoren einige Kontakte aufgenommen. Noch in diesem Monat wollen sie mit den Veranstaltern des Oldenburger Töpfermarktes eine Begehung des Geländes rund um die Alexanderkirche vornehmen. Dann würde das Angebot deutlich größer werden. „Wir wollen nach Möglichkeit rund um die Kirche etwas anbieten“, so Koschnitzke.

Es geht aber noch weiter. Denkbar ist flussaufwärts eine Kooperation mit dem Kunst- und Kulturmarkt in Colnrade. Flussabwärts ist eine Zusammenarbeit mit der „Dötlinger Gartenkultour“ denkbar. „Es muss nicht alles am gleichen Wochenende stattfinden“, betont Iken. Klar ist aber schon jetzt, dass „Genuss am Fluss“ am zweiten Wochenende im September 2017 über die Bühne geht. Dann ist auch wieder Tag des offenen Denkmals.

Die Organisatoren sind zudem bereits im Gespräch mit Agenturen, um einen namhaften Künstler für den Auftaktabend zu gewinnen. „Noch etwas bekannter als Stefan Gwildis“, so Koschnitzke, der noch immer von dem Auftritt des deutschen Sängers schwärmt, der kurzfristig ein Hotelzimmer in Wildeshausen buchte, weil ihm das Festival so gut gefiel.

Ein besonderer Wunsch, der besonders von Vertretern von Rat und Stadtverwaltung geäußert wurde, ist ebenfalls in der Diskussion. Von vielen Besuchern von „Genuss am Fluss“ wurde angeregt, über Aktivitäten auch in der Innenstadt nachzudenken. „Der Bruch von der lebendigen Herrlichkeit zur äußerst ruhigen City war vielen zu stark“, so Koschnitzke. Denkbar sei es, das Stadtmarketing oder den Handels- und Gewerbeverein einzubinden.

„Alle diese Faktoren führten zur Entscheidung, lieber ein rundes, stark erweitertes Event im Jahr 2017 auf die Beine zu stellen, als in 2016 ein sehr ähnliches Konzept wie 2015 über das Knie zu brechen“, so die Organisatoren. Fotos von „Genuss am Fluss“ gibt es unter:

www.genuss-am-fluss.info

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