Reaktionen auf Kritik an Eingangskontrolle

Kontrollen im Johanneum „freundlich und gewissenhaft“

Muss sich gegen Corona-Übertragungen schützen: das Wildeshauser Krankenhaus Johanneum.
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Muss sich gegen Corona-Übertragungen schützen: das Wildeshauser Krankenhaus Johanneum.

Wildeshausen – Sind die Corona-Eingangskotrollen im Wildeshauser Krankenhaus Johanneum zu lasch? Diese Frage thematisierte ein Artikel, in dem ein Wildeshauser Bürger davon berichtete, dass niemand in der Klinik den Status (geimpft, genesen, getestet) überprüfen würde. Auch die Anmeldung im Eingangsbereich werde nicht überwacht, monierte er. Die Erfahrungen sind aber offenbar ganz unterschiedlich, wie die Reaktionen in den sozialen Netzwerken zeigen.

„Komisch, als ich öfters als Besucher da war und noch nicht durchgeimpft war, musste ich immer ein negatives Testergebnis vorlegen“, schreibt eine Leserin. „Die Damen waren immer freundlich und gewissenhaft.“ Ein Ausbruch sei aber schon deshalb im Krankenhaus möglich, weil Geimpfte und Genesene ja kein negatives Testergebnis vorweisen müssten.

Ein anderer Leser berichtet, dass er seine Frau nicht besuchen dürfe, weil das für das Krankenhaus zu gefährlich sei. „Das ist emotional schlimm für uns, aber vom Kopf her vernünftig“, schreibt der Mann. Umso schlimmer finde er es, wenn ein „Dummling“ durch die Stationen laufe und kontrolliere.

Viele Leser berichten von intensiven Tests und Kontrollen

Ein weiterer Leser berichtete zu dem Artikel: „Wir haben unser zweites Kind am 23. November im Krankenhaus Wildeshausen bekommen, zudem musste ich unabhängig davon für zehn Tage im Dezember dort stationär in die Klinik. Jedes Mal, wenn ich den Eingangsbereich betrat, musste ich vorzeigen, dass ich die Luca- App nutze, geimpft bin und meine Hände desinfiziert habe. Ausnahmslos.“ Vor der Geburt seien zusätzlich Corona-Tests bei seiner Frau und ihm durchgeführt worden. „Während meines stationären Aufenthaltes wurden mehrfach PCR-Abstriche gemacht. Die Pflegerinnen und Pfleger sind hier in Schutzausrüstung auf Station unterwegs oder tragen mindestens FFP2-Masken sowie Handschuhe“, so die Erfahrung. „Jedes Mal, wenn ein Zimmer verlassen wird, werden sich die Hände desinfiziert. Ich habe es nie anders erlebt.“

Eine weitere Leserin berichtete: „Ich war mehrere Male im Johanneum, um meine schwerkranke Mutter zu besuchen. Ich wurde täglich kontrolliert, und die Intensivstation ist besser bewacht als Fort Knox! Alle waren, trotz der oftmals unerträglichen Bedingungen, sehr freundlich und die Pfleger und Schwestern sehr liebevoll zu meiner Mama.“

Und ein anderer Leser schreibt: „Wer hier über das Johanneum meckert, sollte momentan mal in anderen Krankenhäusern zu Gast sein. Natürlich geht es immer besser, aber auch gravierend schlimmer. Diesen Vergleich durfte ich vor kurzem machen.“  

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