Landkreis Oldenburg: Besucherverkehr im Kreishaus eingeschränkt / 14 neue Fälle

Corona: Kontakte konsequent reduziert

Türen dicht: Nur noch zwingend notwendige Besuche sind derzeit im Kreishaus erlaubt.
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Türen dicht: Nur noch zwingend notwendige Besuche sind derzeit im Kreishaus erlaubt.

Wildeshausen – Um Kontakte weiter zu reduzieren schränkt die Kreisverwaltung des Landkreises Oldenburg den Besucherverkehr im Kreishaus ab sofort konsequent ein. Demnach sind Besuche im Kreishaus bis mindestens zum 15. März auf ein notwendiges Minimum zu begrenzen.

„Nach Möglichkeit sind Angelegenheiten telefonisch, elektronisch oder postalisch abzuwickeln“, heißt es in einer Pressemitteilung. „Ist ein Besuch zwingend notwendig, muss dieser unbedingt im Vorfeld telefonisch abgesprochen werden.“ Eine Terminvereinbarung gilt auch insbesondere für die Zulassungsstelle, die weiterhin erreichbar bleibt. Unangemeldete Besuche im Kreishaus müssen generell für den angegebenen Zeitraum vermieden werden.

Überall Maskenpflicht

Im Verwaltungsgebäude gilt ab sofort die Tragepflicht – für Mitarbeiter wie auch Besucher – von medizinischen Masken, sogenannten OP-Masken oder Masken des Standards FFP2. Auch auf den zum Kreishaus gehörigen Freiflächen wie Parkplätzen oder Fußwegen gilt die Maskenpflicht. „Wir wollen mit diesen Regelungen sowohl Besucher wie auch Mitarbeiter schützen“, teilt Landrat Carsten Harings mit.

Viele telefonische Nachfragen

Für einige telefonische und elektronische Nachfragen sorgte der Start der Terminvergaben zur Impfung durch das Land Niedersachsen beim Landkreis sowie den angehörigen Kommunen. So erklärten Bürger, dass es kein Durchkommen bei der Hotline 0800/9988665 gab und die Webseite www.impfportal-niedersachsen.de überlastet war. Ein Ansturm auf die Hotline war laut Harings erwartbar, dennoch bedauert der Kreishaus-Chef die Situation: „So gerne wir und die kreisangehörigen Kommunen auch helfen würden, die Terminvergabe wird zentral beim Land gesteuert und organisiert. Eine Vergabe der Termine ist zudem noch abhängig von der vorhandenen Impfstoffmenge. Wir müssen und können da nur um Geduld bitten.“

Datenbereinigung bei den Infektionszahlen

Der Landkreis Oldenburg weist für die Zeit von Mittwoch auf Donnerstag einen Anstieg der Infektionen um 24 Fälle aus – davon 23 in der Gemeinde Ganderkesee. „Die Zahlen sind wegen einer Datenbereinigung etwas höher“, teilte Kreispressesprecher Oliver Galeotti mit. Tatsächlich sei die Zahl der neuen Fälle zu Donnerstag aber nur um 14 Fälle gestiegen. Die Gesamtzahl der registrierten Infektionen beträgt aktuell 3 152 bestätigte Fälle (inklusive genesener und verstorbener Personen) einer Covid-19-Erkrankung, hervorgerufen durch das Virus Sars-CoV-2 (Stand Donnerstag um 12 Uhr). 2 947 Menschen gelten als wieder genesen, 80 sind verstorben. Somit gibt es aktuell 125 registrierte, mit dem Coronavirus infizierte Bürger. In Quarantäne befinden sich derzeit im Kreisgebiet 300 Personen. Die kumulative Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut Gesundheitsamt bei 74,1 auf 100 000 Einwohner. Als klar lokalisierte Infektionsgeschehen gelten die Fleisch- und Schlachtbranche (15 Fälle) und Pflegeeinrichtungen im Kreisgebiet (21 Fälle). Die übrigen 89 Fälle sind diffus verteilt.

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