Visbeker Firmlinge besuchen Tagespflege des Alexanderstiftes

„Kontakt zu Senioren ist gut für soziale Entwicklung“

Ein paar abwechslungsreiche Stunden verbrachten die Visbeker Firmlinge (stehend) mit den Senioren in der Tagespflege. - Fotos: Dejo

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Da war die Freude bei den Gästen der Tagespflege des Altenzentrums Alexanderstift in Wildeshausen am Mittwoch groß. Einen ganzen Nachmittag lang hatten sie Besuch von fünf Kindern im Alter von zwölf Jahren, die mit ihnen klönten und spielten. Dabei handelte es sich um Firmlinge aus Visbek, die im Rahmen ihres „Da-für-dich-Tages“ mit Katechetin Kerstin Meyer in die Einrichtung gekommen waren.

„Im Rahmen unserer fünf Gruppenstunden, die bis zur Firmung am 4. Juni absolviert werden müssen, besuchen wir, aufgeteilt in mehrere Gruppen, verschiedene soziale Einrichtungen“, erklärte Meyer. Damit biete sich für die Kinder die Möglichkeit, den Kontakt zu älteren oder auch kranken Menschen aufzunehmen und in der Einrichtung mit anzufassen: „Das ist natürlich auch sehr gut für die eigene soziale Entwicklung der Firmlinge. Es prägt das Miteinander, das heute oft viel zu kurz kommt.“

Tobias hat es sichtlich Spaß gemacht, mit den Senioren in der Tagespflege zu spielen und zu klönen.

Das sah auch Pflegedienstleiterin Karin Damke so: „Dadurch können sogar Schwellenängste abgebaut werden, die zweifelsohne bei einigen jungen Menschen bestehen.“ Aber auch für die Senioren sei es immer wieder ein Erlebnis, wenn Kinder in die Einrichtung kämen: „Einige von ihnen sind dann stets wie umgewandelt, sie blühen richtig auf. Vielleicht liegt es daran, das sie eventuell selbst keine Enkel haben.“ Auf alle Fälle habe sie sofort zugesagt, als sie die Anfrage für diesen Besuch bekommen habe: „Es ist doch schön anzuschauen, wie locker die Kinder mit den Senioren umgehen und spielen. Da ist bei unseren Gästen die Freude in den direkt Augen zu sehen.“

Ihren Spaß hatte auch Vanessa Kowalzik: „Ich finde diese Aktion echt gut. Das ist besser, als nur immer mit dem Handy oder am Computer zu spielen.“ Sie möge alte Menschen ohnehin gerne: „Ich bin auch sehr viel mit Oma und Opa zusammen, die haben dann immer etwas zu erzählen.“

So sah es auch Tobias Meyer: „Das ist mal etwas anderes, als immer nur mit Gleichaltrigen zu spielen. Ich glaube, dass sich die alten Menschen auch sehr über unseren Besuch freuen. Sie lachen immer wieder und erzählen etwas.“

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