„Es kommt auf jede Feuerwehr an“

Sparkuhl: „Kleine Wehren erhalten“

Die Geehrten Dieter Schnittker, Andreas Tangemann, Dieter Otten, Herbert Aschenbeck (hintere Reihe von links) und Bernd Seemann, Elke Stöver-Oetjen, Rolf Löschen (vordere Reihe von links) mit dem Vorsitzenden Peter Sparkuhl.
+
Die Geehrten Dieter Schnittker, Andreas Tangemann, Dieter Otten, Herbert Aschenbeck (hintere Reihe von links) und Bernd Seemann, Elke Stöver-Oetjen, Rolf Löschen (vordere Reihe von links) mit dem Vorsitzenden Peter Sparkuhl.

Wildeshausen - Einen eindringlichen Appell, in Zukunft nicht etwa kleine Feuerwehren zusammenzulegen, richtete Peter Sparkuhl als Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes an Verwaltungen und Politiker. Die Mitglieder trafen sich am Sonnabend in der Gaststätte „Zum Bahnhof“ in Düngstrup.

„Gerade bei Großschadenslagen kommt es auf jede Feuerwehr an“, so Sparkuhl. „Deshalb wird jeder ehrenamtliche Helfer gebraucht, der sich für die Freiwillige Feuerwehr interessiert.“ Noch zehre der Landkreis von der guten Arbeit in den Jugendfeuerwehren sowie der aktiven Brandschutzerziehung. Aber es fehlten oftmals Quereinsteiger aus der Bevölkerung. Trotz zahlreicher Werbeaktionen sei die Resonanz oft enttäuschend.

Im vergangenen Jahr konnten 2000 Bücher für den vorbeugenden Brandschutz beschafft werden, berichtete Sparkuhl. Diese würden an Kindergärten und Grundschulen gehen.

Thomas Wittschurky von der Feuerwehrunfallkasse berichtete vom niedrigsten Stand bei Feuerwehrunfällen im Land Niedersachsen in den vergangenen zehn Jahren. Dennoch gebe es bis zu sieben Unfälle pro Tag im Feuerwehrdienst.

Kreisbrandmeister Andreas Tangemann informierte über die rückläufige Zahl von Atemschutzgeräteträgern im Landkreis Oldenburg. Sie sank von 606 Trägern auf 575. Er appellierte an die Kameraden, junge Feuerwehrleute anzusprechen, sich als Atemschutzgeräteträger ausbilden zu lassen. Zurzeit gibt es im Landkreis 1908 Feuerwehrleute, davon sind 158 in Werkfeuerwehren engagiert.

Da freiwillige Feuerwehrleute 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr für Einsätze bereit sein müssen, dankte er auch den Arbeitgebern, die ihre Angestellten für Einsätze frei stellen. Allein im vergangenen Jahr galt es im Landkreis Oldenburg 1089 Einsätze abzuarbeiten.

Im Rahmen der Wahlen wurde Christian Bahrs aus Beckeln zum Kreispresswart bestimmt. Tanja Konegen-Peters aus Hude ist nun seine Stellvertreterin.

Die erste Feuerwehrfrau im Landkreis Oldenburg, Elke Stöver-Oetjen aus der Feuerwehr Wardenburg, wurde an diesem Tag auch zuerst geehrt. Sie erhielt die Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes in Bronze.

Die LFV-Ehrennadel in Silber bekamen Oberbrandmeister Bernd Seemann aus Schierbrok-Schönemoor und Werksbrandmeister Rolf Löschen von der Exxon Mobil. Der Zugführer des Fernmeldezugs, Holger Meyer, wurde zum Oberbrandmeister befördert.

Die Verdienstmedaille in Silber des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes bekamen Hauptfeuerwehrmann Dieter Otten aus Großenkneten, Hauptlöschmeister Herbert Aschenbeck aus Dötlingen und Kreisbrandmeister Andreas Tangemann aus Wildeshausen.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

waipu.tv feiert Geburtstag: Sichern Sie sich jetzt das Sonderangebot mit Netflix inklusive!

waipu.tv feiert Geburtstag: Sichern Sie sich jetzt das Sonderangebot mit Netflix inklusive!

E.ON-Wallbox effektiv kostenlos: staatliche Förderung nutzen und Ökotarif abschließen

E.ON-Wallbox effektiv kostenlos: staatliche Förderung nutzen und Ökotarif abschließen

Schlemmen im Sommer: Entdecken Sie kreative Rezepte im Magazin „Küchengeheimnisse“

Schlemmen im Sommer: Entdecken Sie kreative Rezepte im Magazin „Küchengeheimnisse“

Der STERNGLAS Topseller im exklusiven Deal - 50 Euro sparen!

Der STERNGLAS Topseller im exklusiven Deal - 50 Euro sparen!

Meistgelesene Artikel

„Kack denen vor die Tür“: Heftige Reaktionen auf 2G-Regel

„Kack denen vor die Tür“: Heftige Reaktionen auf 2G-Regel

„Kack denen vor die Tür“: Heftige Reaktionen auf 2G-Regel
Gesundheitsamt sieht nur geringes Risiko

Gesundheitsamt sieht nur geringes Risiko

Gesundheitsamt sieht nur geringes Risiko
Rohbau ohne klassischen Dachstuhl

Rohbau ohne klassischen Dachstuhl

Rohbau ohne klassischen Dachstuhl
Nach 2G-Regel: Wildeshausen öffnet Lokale

Nach 2G-Regel: Wildeshausen öffnet Lokale

Nach 2G-Regel: Wildeshausen öffnet Lokale

Kommentare