SPD-Kandidat Joachim Nolte legt Verkehrs- und Mobilitätskonzept vor

Klimafreundlich und komfortabel zum Ziel kommen

Ladesäulen für Elektrofahrzeuge: Davon gibt es in Wildeshausen derzeit nur wenige.
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Ladesäulen für Elektrofahrzeuge: Davon gibt es in Wildeshausen derzeit nur wenige.

Wildeshausen – Innerhalb einer Stunde von der eigenen Haustür in Wildeshausen bis zum Arbeitsplatz oder einem Anknüpfungspunkt zu einer Fernanbindung kommen – ohne mit dem eigenen Auto zu fahren. Das ist derzeit mit Fahrrad, zu Fuß und mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln nicht zu erreichen, wenn das Ziel in Oldenburg oder Bremen liegt und sich die eigene Haustür in der Landgemeinde oder in Innenstadtferne befindet. Joachim Nolte, SPD-Kandidat für den Stadtrat und Kreistag, möchte das ändern, ohne eine „Verzichtsdebatte“ zu führen.

„Ein modernes Verkehrssystem muss komfortabel sein und aus mehreren Komponenten bestehen“, sagt er und hofft, dass Teile seines Entwurfes eine Chance auf Realisierung haben.

Ganz wichtig ist nach Notes Einschätzung, dass die Nordwestbahn im Halbstundentakt fährt, mehr Sitzplätze bietet und auch in Düngstrup hält, um die Landgemeinde besser anzubinden.

Wer aus der Stadt kommt, sollte die Möglichkeit haben, über sechs Premium-Fahrradrouten aus dem Bereich Spascher Sand, Vor Bargloy, Katenbäker Berg, Ochsenbergweg, Kuhtrade und Welgenhöhe bevorrechtigt zum Bahnhof zu kommen.

Für Schlechtwetterphasen schlägt Nolte das Car-Pooling vor. Es handelt sich um Sammelfahrten und fahrplanungebundene Touren, die digital kurzfristig gebucht werden können. „Das kann sowohl von Taxiunternehmen als auch von anderen Betrieben angeboten werden“, sagt der Sozialdemokrat. So könnten Bürger aus der Landgemeinde schnell zum Bahnhof kommen. Denkbar sei es zudem, dass die Elektro-Fahrzeuge ein Fotovoltaikdach zur Energiegewinnung haben. Ein weiterer Baustein ist nach Noltes Konzept eine deutliche Ausweitung von klimafreundlichen Abstellflächen mit Ladestationen in der Stadt.

„Es geht darum, ein gebundenes Verkehrsnetz für Wildeshausen und den Landkreis Oldenburg zu schaffen“, umreißt er sein Konzept. Denkbar sei beispielsweise für Harpstedt, die DHE-Schienenzu nutzen, um eine Straßenbahnanbindung nach Bremen zu schaffen. Am Ende sollte die Region auf jeden Fall einen großen Schritt zur Klimaneutralität gehen – ohne den Bürgern die komfortable Fortbewegungsmöglichkeit nehmen zu müssen.

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