„Das ist für uns wie ein kleines Märchen“

Brüder Servet und Auni Zeyrek übernehmen „Caruso“ 

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Eine kleine, aber feine Speisekarte wollen Auni (l.) und Servet Zeyrek (r.) den Gästen mit Küchenchef Niklas Dülk bieten.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. „Für uns ist es wie ein kleines Märchen“, sagen die Brüder Servet (43) und Auni Zeyrek (40). Und das Märchen heißt „Caruso“ – das Restaurant an der Hunte in der Kreisstadt. Genau das haben die beiden übernommen und eröffnen ihr „Märchen“ Anfang September unter dem Namen „Adrian – Steaks and more“.

Während Servet jahrelang die Videothek an der Visbeker Straße innehatte, war sein Bruder Inhaber der „Pizzathek“, die nun von der Schwester weiter betrieben wird. „Wir hatten schon länger vor, etwas in Richtung Gastronomie und Restaurant zu machen“, sind sich die Brüder einig. Jetzt seien die Würfel schon fast zufällig für sie gefallen, und alles sei relativ schnell gegangen. „Wir wollen ein Szene-Steakhouse eröffnen. Das ist etwas, das es in Wildeshausen noch nicht gibt“, so die Brüder.

Viele Zufälle lassen das Märchen wahr werden

Aber warum wie ein Märchen? „Ja, sagt Servet, „die Besitzer dieses Restaurants, Jutta und Klaus Bendt, wussten, dass wir in dieser Richtung etwas machen wollten.“ Es sei vor etwa eineinhalb Wochen gewesen, als er von den Eheleuten einen Anruf bekommen habe. „Jetzt kommt unser Koch, Niklas Dülk, ins Spiel, der schon mit 22 Jahren der jüngste Haubenkoch (Auszeichnung des Gault-Millau-Restaurantführers) gewesen ist.“ Mit ihm hätten Bendts gesprochen, dass das Lokal neu verpachtet werden soll. „Niklas, der auch von uns wusste, hat dann gesagt, dass er sich einen Wechsel vorstellen könne, wenn wir es betreiben. Und genau das ist eben das Märchen, alle Zufälle haben für uns gespielt.“ Er sei praktisch der Grund dafür, dass nun etwas wirklich Tolles auf die Beine gestellt werden könne.

Dülk hat seine Lehre im Hotel „Gut Altona“ absolviert und ist dann in ein Restaurant in Vechta gewechselt, ehe er sich entschloss, für einige Jahre nach Österreich zu gehen, wo er im Parkhotel tätig war. „Jetzt bin ich wieder in Deutschland und noch im ,Gut Altona‘“ tätig.

„Rocky Balboa“ soll das Restaurant prägen

Im „Adrian“ wird der 29-Jährige Küchenchef. Ihm stehen zwei weitere Köche zur Seite. „Außerdem haben wir acht bis zehn Leute im Servicebereich, in dem auch wir tätig sein werden“, so die Zeyreks. Das Szene-Steakhouse begründet Servet damit, dass schon der Name an die Rocky-Filme angelehnt ist. Bekanntlich hieß die Frau des Boxers „Rocky Balboa“ Adrian. „Wir sind Fans dieser Filme und wollen unsere Gäste mit einigen Bildern an den Wänden in diese Zeit eintauchen lassen. Die Leute sollen sich bei uns bei einem leckeren Essen eben wohlfühlen.“ Im Hintergrund laufe dann instrumental die Musik der Rocky-Filme.

„Wir werden eine kleine, aber feine Speisekarte anbieten, auf der Steaks verschiedener Art im Mittelpunkt stehen. Aber auch andere Speisen sind zu finden“, so Servet.

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