Ob die Stadt auch einen Zuschuss für die Sportplatzsanierung gibt, wird später entschieden / Frist endet im September

GW Kleinenkneten kann mit Geld für Vereinsheim-Umbau rechnen

Zahlreiche Mitglieder des Sportvereins Grün-Weiß Kleinenkneten machten vor dem Stadthaus auf ihr Anliegen aufmerksam. - Foto: dr

Kleinenkneten - Der Sportverein Grün-Weiß Kleinenkneten hat viel vor. So sollen der Sportplatz saniert und das Vereinsheim ausgebaut werden, um für die Zukunft gewappnet zu sein und attraktiv für Mitglieder zu bleiben. Während der Plan, neue Umkleidekabinen und Duschen zu installieren, wohl schon im kommenden Jahr realisiert werden kann, weil die Förderanträge rechtzeitig bis Ende September gestellt werden können, dürfte es für die Platzsanierung richtig eng werden. So beantragte CDU-Ratsfrau Gudrun Brockmeyer gleich zu Beginn der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Fremdenverkehr, Sport und Kultur am Donnerstagabend, unbedingt den Antrag von GW Kleinenkneten zur Sanierung des Sportgeländes zu behandeln, da sonst wichtige Fristen nicht eingehalten werden können. „Der Antrag ist rechtzeitig gestellt worden“, betonte sie. Dennoch gab es Bedenken im Gremium, die Beratung aufzunehmen. „Wir müssen auch die anderen Anträge von Vereinen und Verbänden kennen“, so Manfred Rebensburg. „Wir wissen nicht, ob wir das alles im kommenden Haushalt leisten können.“

Da aber zu einer Sondersitzung im September alle Daten aufbereitet sein dürften, beschloss der Ausschuss, das Thema in einer der nächsten Sitzungen zu behandeln. Bis Ende September muss der Antrag dann beim Landessportbund vorliegen. Die Höchstförderung liegt dort bei 100 000 Euro. GW Kleinenkneten benötigt zudem Zuschüsse vom Landkreis und der Stadt. Desweiteren muss der Verein viel eigenes Geld aufbringen.

Wie berichtet, ist der Platz gerade im Winter oft nicht bespielbar. Ein zweiter Platz kann derzeit nicht gebaut werden, weil dort Grabungsschutz besteht. Für den Umbau des Vereinsgebäudes gibt die Stadt nun eine Zuwendung von 125 000 Euro. Die Sanierung des Sportplatzes schlägt mit 450 000 Euro zu Buche. 179 000 Euro sollen als Zuschuss von der Stadt kommen.

Erst wenn dieses Geld zugesagt ist, kann der Verein die Antragspapiere beim Kreissportbund einreichen. Der Landkreis hingegen orientiert sich an der Zusage des Landessportbundes. - dr

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