Dreiköpfige Hexen-Jury kürt Preisträger 

Klasse statt Masse bei erster Halloween-Kürbis-Challenge

Die Jurorinnen Doris Linder, Manuela Grube (hinten v.l.) und Iris Abel (r.) mit den Preisträgern Daniela Kassner, Jan Rau, Jörg und Emma Blin sowie Marcus und Flurina Greiser (v.l.). - Foto: Schneider

Wildeshausen - Nicht nur gruselig, sondern teilweise auch sehr kunstvoll, kreativ und filigran waren die Beiträge, die am Sonntag die Teilnehmer der ersten Wildeshauser Halloween-Kürbis-Challenge einreichten. Die drei „Hexen“ Manuela Grube, Iris Abel und Doris Linder, die die Jury bildeten, zeigten sich beeindruckt. Am Nachmittag kürten sie im Wildeshauser Hof die Sieger.

Gleich in zwei Kategorien konnten die Gemüse-Schnitzer ihr Talent beweisen. Beim „klassischen Kürbiskopf“ dominierten die typischen Fratzen. Vor allem mit dem Messer hatten die Teilnehmer gruselige Gesichter ins Kürbisfleisch gearbeitet. Am besten war dies Jörg Blin gelungen, der ein schwarzes „Kürbis-frisst-Kürbis“-Exemplar samt Spinnen kreiert hatte und als Preis eine Kürbis-Torte erhielt. „Die Entscheidung war sehr knapp“, so Grube.

Auf Platz zwei kam Daniela Kassner, die ein Vogelhäuschen gewann. Platz drei ging an Marcus Greiser. Sowohl er als auch Kassner räumten gleich zweimal ab. Denn sie gehörten auch in der Kategorie „Freestyle“ zu den drei besten Teilnehmern. Greiser belegte dort Platz zwei und durfte sich über einen Gutschein von der „Lütjen Deel“ freuen. Kassner gewann die Kategorie mit einem Kürbis, auf dem sie gleich mehrere Szenen darstellte. „Für beide Exemplare habe ich gut zehn Stunden gebraucht“, erzählte sie und nahm einen Gutschein vom Wildeshauser Hof entgegen. Der dritte Platz ging an Gabriela Rau und ihren Sohn Jan, die ein Buch erhielten. Daneben verteilte die Jury Trostpreise.

Die Idee zu dem Event hatte Grube vom Café Schräubchen. Mit Linder vom Wildeshauser Hof und der aus der TV-Show „Bauer sucht Frau“ bekannten Abel, die in Grad die „Lütje Deel“ betreibt, hatte sie schnell zwei Mitstreiterinnen gefunden. Schon am Vormittag hatten Teilnehmer die ersten Wettbewerbsbeiträge vorbeigebracht. „Ich hatte mir ein paar mehr Kürbisse erhofft, aber für die Premiere ist das echt in Ordnung“, sagte Grube angesichts von 13 Exemplaren. Gemeinsam mit Abel und Linder hatte sie die Kürbisse unter die Lupe genommen und bei der Bewertung auf Originalität und handwerkliche Genauigkeit geachtet. Die Besucher genossen derweil Cupcakes und Kürbiskuchen. - ts

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