Freiwillige Feuerwehr Düngstrup zieht Bilanz 

Für die Kinderfeuerwehr gab es ein Miniatur-Löschfahrzeug vom Bürgermeister

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Helmut Müller, Kurt Hagelmann, Heiko Jüting, Hermann Besuden, Kurt Hespe-Meyer und Jens Kuraschinski (v.l.) nach den Ehrungen.

Düngstrup - Rollentausch, Kameradschaftspflege sowie Beförderungen und Ehrungen standen am Freitagabend im Fokus der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Düngstrup. Anders als in den Vorjahren eröffnete weder Stadtbrandmeister Helmut Müller noch Ortsbrandmeister Kurt Hagelmann die Versammlung, sondern Bürgermeister Jens Kuraschinski. „Wir machen es dem neuen US-Präsidenten einmal nach und haben nun die Rolle getauscht“, scherzte das Stadtoberhaupt. Prompt stibitzte Hagelmann dem Bürgermeister das Namensschild.

Kuraschinski betonte in seinem Grußwort den hohen Stellenwert der Feuerwehr. Er sprach sich dafür aus, dass der dezentrale Brandschutz in Wildeshausen weiterhin höchste Priorität behält. Besonders begeistert ist er über den Nachwuchs der Retter, denn immerhin sind 19 Mädchen und Jungen in der Kinderfeuerwehr aktiv.

Unter der Leitung von Maren Hagelmann lassen sich die Kinder unter anderem in Erster Hilfe schulen. Am meisten beeindruckte den Bürgermeister die Tatsache, dass die Nachwuchskräfte die Flugplatz-Feuerwehr besichtigt hatten. Hier waren die Kinder und auch die Betreuer besonders von dem Löschfahrzeug „Panther“ begeistert gewesen, sodass Kurt Hagelmann gleich den nicht so ernst gemeinten Antrag an die Stadt stellte, ebenfalls ein derartiges Fahrzeug anzuschaffen. Kuraschinski hatte dann jedoch nur ein Miniaturfahrzeug dabei. Er betonte, dass die Nachwuchsgewinnung eine „wichtige Säule der Feuerwehrarbeit“ sei.

Die Beförderten Simon Dasenbroch, Hero Cercur, Fred Hagelmann, Niklas Behrens, Carsten Behrens (v.l.).

Im Jahresbericht machte Hagelmann dann deutlich, dass die Einsätze manch einen Kameraden an den Rand des Zumutbaren gebracht hatten. Dazu gehörte beispielsweise der Großbrand des Hotels „Gut Altona“. Stadtbrandmeister Müller lobte die gute Zusammenarbeit und bedankte sich für den perfekten Ablauf des Einsatzes bei diesem Unglück. Ob Großbrände oder Sturmschäden, insgesamt wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr durch die Einsatkräfte 587 Stunden aufgebracht. Dazu wurden ingesamt 3 150 Stunden im Rahmen von Lehrgängen abgeleistet.

Die Freiwillige Feuerwehr Düngstrup hat 31 aktive Mitglieder, zu denen drei Frauen gehören. Von den Aktiven sind derzeit 15 Atemschutzgeräteträger, 13 Mitglieder gehören der Altersabteilung an.

Für 40-jährige Verdienste wurde Hermann Besuden das Feuerwehrabzeichen verliehen. Das Abzeichen für 50 Jahre Mitgliedschaft bekam Heiko Jütting. Die Silberne Ehrennadel des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes erhielt Kurt-Hespe-Meyer, der seinen aktiven Dienst Ende März beendet und damit in die Altersabteilung übertritt.

Befördert wurden zum Feuerwehrmann Carsten Behrens, Hero Cercur und Simon Dasenbroch. Niklas Behrens wurde zum Hauptfeuerwehrmann ernannt, und Fred Hagelmann ist nun erster Hauptfeuerwehrmann.

Die diensteifrigsten Kameraden waren mit 325 Stunden Maren Hagelmann, gefolgt von Detlef Segelke mit 260 Stunden und Olaf Gabelmann mit 210 Dienststunden. Für ihren vorbildlichen Einsatz bekamen sie eine große Mettwurst als Dankeschön. 

jb

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