Nach 41 Jahren geht Regierungsschuldirektor Wolfgang Schwarberg in den Ruhestand

Kenner des Schulwesens in Pension

Wolfgang Schwarberg

Sandkrug - Fast alle Bürgermeister des Landkreises Oldenburg, ihre Hauptamtsleiter, Landrat Carsten Harings und dazu noch diverse Rektoren der Schulen ließen es sich am Dienstagabend nicht nehmen, dem Abschied des Regierungsschuldirektors Wolfgang Schwarberg in der Waldschule in Sandkrug beizuwohnen. Der Dezernent der Landesschulbehörde geht nun nach 41 Jahren im Bildungswesen in Pension.

Von einem „hoch kompetenten und verlässlichen Partner, der dem Landkreis fehlen wird“ sprach Harings in seiner Laudatio. Schwarberg habe das Schulwesen entscheidend vorangebracht und beispielsweise die Beruflichen Schulen in Wildeshausen maßgeblich mitgestaltet. „Ihre sachliche Art und Fachkompetenz haben Ihnen Anerkennung eingebracht“, richtete er sich direkt an den Pensionär.

Dieser kennt sich wohl so gut wie sonst kaum jemand an den Schulen im Landkreis aus. Jahrelang war er wichtiger Ansprechpartner für die Lehrer, Gemeinden und den Landkreis.

Hattens Bürgermeister Christian Pundt zählte als Charaktermerkmale Geradlinigkeit, Strenge, Ordentlichkeit, Offenheit, Verlässlichkeit und die Fähigkeit sowie Bereitschaft zu kommunizieren auf. Dass auch Humor dazugehört, bewies Schwarberg in seiner Rede.

Wie er sich seinen Ruhestand vorstelle, sei er vor drei Monaten gefragt worden. „Ganz einfach! Licht aus, Tür zu!“, habe er erwidert. So lautlos ließ man ihn dann aber doch nicht gehen. Einige Schüler trugen Lieder vor oder bewiesen wie der Zehntklässler Thomas Bigeng ihre beeindruckenden Fähigkeiten am Klavier. Auch gab es eine Welturaufführung zu bestaunen: Die „Kreis-Oldenburger-Schulleiter-Spatzen“ ließen ihre Stimmen zur Verabschiedung hören.

Er habe eine tolle Zeit in seinem Beruf gehabt, aber nun sei es auch gut, sagte Schwarberg, der die Gelegenheit nutzte, um sich bei allen Wegbegleitern zu bedanken. Die Verabschiedung werde für ihn ein unvergessliches Erlebnis bleiben. Einen besonderen Platz nahm die Frau des Regierungsschuldirektors während seiner abschließenden Worte ein, die „seit mehr als 40 Jahren weiß, dass sie das größte Geschenk meines Lebens ist“.

bor

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