Enge Strecken an der Heemstraße

Wildeshausen: Keine Chance für breiteren Schulweg

Heemstraße in Wildeshausen: Hier dürfte es auf den Radwegen zu Schulbeginn eng werden.
+
Heemstraße in Wildeshausen: Hier dürfte es auf den Radwegen zu Schulbeginn eng werden.

Wildeshausen – Wie kommen die Jungen und Mädchen der St.-Peter-Grundschule ab September sicher am neuen Standort an der Heemstraße an? Diese Fragen stellen sich einige Eltern seit Wochen, und sie hoffen, dass wichtige Fragen am von der Stadtverwaltung angekündigten Runden Tisch geklärt werden können.

Immerhin hatte der Fachbereich Bau vor einer Woche angekündigt, dass bei dem von der Verwaltung vorgeschlagenen Weg über den unteren Wall die vorbereitenden Arbeiten zur weiteren Befestigung und Beleuchtung ausgeführt werden.

Eine andere Hoffnung der Eltern und von Ratsfraktionen hat sich hingegen zerschlagen. Die CDW und die Grünen hatten vorgeschlagen, zu prüfen, ob an der Heemstraße zwischen den Kreuzungen Bahnhofstraße und Breslauer Straße Grunderwerb für eine Erweiterung der Nebenanlage getätigt werden kann. Ziel war ein breiterer Weg für Radfahrer und Fußgänger, die sich auf der Strecke begegnen. Insbesondere zum Schulbeginn und -schluss dürften dort einige Verkehrsteilnehmer – oft Eltern mit ihren Kindern – unterwegs sein, weil die meisten Radfahrer den Fuß- und Radweg benutzen werden.

Die Stadtverwaltung hat der Politik unterdessen im nicht öffentlichen Verwaltungsausschuss mitgeteilt, dass ein Ausbau der Nebenanlagen aller Voraussicht nach eine beitragspflichtige Maßnahme darstellen würde. „Im Übrigen wären auch die baurechtlichen Auswirkungen des Grunderwerbs zu beachten. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf den Versiegelungsgrad der anliegenden Grundstücke“, so die Verwaltung. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt könne nicht ausgeschlossen werden, dass durch den Verkauf einer Teilfläche an die Stadt Wildeshausen das Verhältnis von verbleibender Grundstücksfläche zur bebauten/versiegelten Fläche in einigen Fällen derart verschlechtert wird, das baurechtswidrige Zustände entstünden. Es würde dann den Eigentümer der Grundstücke obliegen, wieder für rechtmäßige Zustände zu sorgen.

Ratsherr Stefan Brors ist darüber sehr erstaunt

Diese Auskunft sorgt allerdings bei CDW-Ratsherr Stefan Brors für einiges Erstaunen. Er verweist darauf, dass es in dem Teilbereich eigentlich nur zwei Grundstückseigentümer gibt, die betroffen wären. Die größte Fläche gehöre der Stadt selber, die die Hunteschule mit Sporthalle vom Landkreis zurückübertragen bekommen habe. Der andere Eigentümer sei die Firma Landmaschinen Schröder.

Die Geschäftsführung von Schröder teilte auf Nachfrage mit, dass es in den Gesprächen mit der Stadt gar nicht um eine eventuelle Beitragspflicht gegangen sei. In einem kurzen Austausch habe man schnell klargemacht, dass der Betrieb schon jetzt am Standort nicht genügend Platz habe. Von daher hätte man am liebsten die Wallschule gekauft, wenn sie angeboten worden wäre.

Der Besitzer der Flächen der ehemaligen Post hatte auf Nachfrage der Stadt zumindest signalisiert, dass die sichtbehindernde Zaunanlage entfernt und versetzt werden könne. „Allerdings ist die Bereitschaft seitens der Telekom mit der Erwartung verbunden, dass die entstehenden Kosten von der Stadt übernommen werden“, hieß es von der Verwaltung. Die Maßnahme wurde auf 20.000 Euro geschätzt.  

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Mögliche Minister unter Rot-Gelb-Grün

Mögliche Minister unter Rot-Gelb-Grün

Die übelsten Fehltritte von Armin Laschet

Die übelsten Fehltritte von Armin Laschet

Die deutschen Bundeskanzler und die Bundeskanzlerin seit 1949

Die deutschen Bundeskanzler und die Bundeskanzlerin seit 1949

Die lustigsten Grimassen der Kanzlerin und Kanzlerkandidaten

Die lustigsten Grimassen der Kanzlerin und Kanzlerkandidaten

Meistgelesene Artikel

Bus stößt in Wildeshausen mit Radfahrer zusammen: Keine Verletzten

Bus stößt in Wildeshausen mit Radfahrer zusammen: Keine Verletzten

Bus stößt in Wildeshausen mit Radfahrer zusammen: Keine Verletzten
Alte Liebe: Erwin Schlums ist seinem Audi 100 CD seit 34 Jahren treu

Alte Liebe: Erwin Schlums ist seinem Audi 100 CD seit 34 Jahren treu

Alte Liebe: Erwin Schlums ist seinem Audi 100 CD seit 34 Jahren treu
Der Wildeshauser CDU-Ortsvorsitzender Wolfgang Sasse kandidiert nicht erneut

Der Wildeshauser CDU-Ortsvorsitzender Wolfgang Sasse kandidiert nicht erneut

Der Wildeshauser CDU-Ortsvorsitzender Wolfgang Sasse kandidiert nicht erneut
Mit 600 PS: 22-Jähriger rammt Sattelzug – Fünf Verletzte auf A1 bei Wildeshausen

Mit 600 PS: 22-Jähriger rammt Sattelzug – Fünf Verletzte auf A1 bei Wildeshausen

Mit 600 PS: 22-Jähriger rammt Sattelzug – Fünf Verletzte auf A1 bei Wildeshausen

Kommentare