Wildeshauser Weihnachtsmarkt fällt aus

Kein Glühwein auf dem Marktplatz

Das Banner kann wieder abgehängt werden: Der Weihnachtsmarkt in Wildeshausen fällt aus.
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Das Banner kann wieder abgehängt werden: Der Weihnachtsmarkt in Wildeshausen fällt aus.

Der Weihnachtsmarkt in Wildeshausen fällt erneut der Corona-Pandemie zum Opfer. Das steht seit Dienstagmittag fest.

Wildeshausen - Keine weihnachtlichen Buden im Herzen Wildeshausens, kein Mittelaltermarkt vor der Alexanderkirche. Hatte Veranstalter Frank Stauga lange gehofft, vom 10. bis 12. Dezember mit einem 3G-Konzept den Mittelaltermarkt vor der Kirche und bis zum 22. Dezember die Budenstadt teilweise mit einem 2G-Konzept auf dem Marktplatz veranstalten zu können, sorgte die am Dienstag veröffentlichte Verschärfung der Corona-Verordnung in Niedersachsen für ernüchternde Klarheit.

„Unter diesen Bedingungen können wir keinen Markt veranstalten“, betonte Stauga. Im gesamten Bereich des Marktes hätte er die Einhaltung der 2G-Regel (geimpft oder genesen) kontrollieren müssen. Zudem hätte überall die Maskenpflicht gegolten. Der Mund- Nasen-Schutz hätte nur abgenommen werden dürfen, wenn gegessen oder getrunken wird.

Erst vor wenigen Tagen das Werbebanner aufgehängt

Erst vor wenigen Tagen war das Werbebanner für den Markt an der Altona-Kreuzung aufgehängt worden. Stauga war noch optimistisch, wenigstens einen kleinen Markt abhalten zu können. Am Dienstagmittag verständigte er sich jedoch mit dem Stadtmarketing darüber, dass die Planungen für den Markt eingestellt werden.

„Durch die deutlich verschärften Vorgaben der neuen niedersächsischen Corona-Verordnung in Kombination mit der angespannten und stetig steigenden Inzidenzlage ist derzeit keine andere Entscheidung vertretbar“, heißt es in einer Pressemitteilung von Stadtmarketing und Stauga. „Den Organisatoren war bereits bei Planungsbeginn bewusst, dass die Ausrichtung des Weihnachtsmarktes unter Coronabedingungen nicht einfach werden würde. Trotzdem bestand die Hoffnung, sowohl den Gästen als auch den Ausstellern eine Perspektive bieten zu können. Dass diese Hoffnung nun erneut kurzfristig zerschlagen wird, bedauern die Organisatoren sehr und bitten hierfür um Verständnis.“

Immerhin: Am Donnerstag wird Bürgermeister Jens Kuraschinski an der Krippe auf dem Marktplatz die Weihnachtsbeleuchtung einschalten. „Wir hoffen, damit etwas Normalität in diese verwirrende Zeit zu bringen“, so der Vorstand des Handels- und Gewerbevereins Wildeshausen.

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