Anzeige bei der Polizei

Schuss auf „Bibi“: Besitzerin findet Kugel im Kopf ihrer Katze

„Bibi“ kam am vergangenen Donnerstag mit Verletzungen zurück nach Hause. Fotos:
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„Bibi“ kam am vergangenen Donnerstag mit Verletzungen zurück nach Hause.

Der Schock war bei Vanessa Grimm aus Wildeshausen groß. Ihre Katze „Bibi“ blutete am Montagabend erneut rechts neben der Nase, weil sie sich offenbar am Donnerstag eine Verletzung zugezogen hatte. „Ich dachte, sie ist irgendwo hängen geblieben oder hat sich mit einer anderen Katze gebalgt“, so Grimm. Als sie die Wunde jedoch ein wenig drückte, kam eine 4,5 Millimeter dicke Metallkugel zum Vorschein,

Wildeshausen –  Die Kugel muss wohl aus einem Luftgewehr oder einer Softairpistole stammen. „Unglaublich“, so die Wildeshauserin, die am Dienstag mit „Bibi“ zum Tierarzt ging und danach bei der Polizei eine Anzeige gegen Unbekannt erstatten wollte. Die Nachricht von der Katze mit Schussverletzungen verbreitete sich schnell in Internetforen. So hatte Tanja Laustroer, eine Nachbarin von Grimm und ebenfalls Katzenbesitzerin, gepostet, dass die Anwohner im Bereich Mahlstedter Feld besonders aufpassen sollten. 

Diese Kugel befand sich im Kopf der Katze.

„Meinen Katzen ist in den acht Jahren, die wie sie haben, zwar noch nichts passiert“, sagt sie. „Aber eine Nachbarin hatte vor zwei Wochen schon den Verdacht, dass ihrer Katze ins Hinterteil geschossen wurde, weil dort eine Wunde war. Sie will nun zum Tierarzt gehen.“

Nachbarn äußern sich zum Vorfall

Nach Angaben von Laustroer dürfte der Schuss auf „Bibi“ aus etwas größerer Entfernung abgegeben worden sein. „Die Kugel saß nicht so tief“, sagt sie und verweist darauf, dass sie das ganz gut beurteilen könne, weil sie lange Zeit bei der Bundeswehr gewesen sei. Ihr Mann sei zudem Kampfmittelbeseitiger und habe sich das angesehen.

Während Laustroers Katzen bislang immer unversehrt blieben, äußerten sich zwei Nachbarn bei Facebook zu dem Vorfall mit „Bibi“. In einem Beitrag heißt es: „Ich habe dort vor 15 Jahren zwei Katzen verloren, und der Verdacht, dass da jemand Katzen abknallt, wurde schon damals von Nachbarn geäußert.“ Ein weiterer Kommentar lautet: „Auch ich habe vor 15 Jahren in der Ecke gewohnt und bin der Meinung, dass es dort einen Katzenhasser gibt. Es wurde mit großen Steinen nach Katzen geworfen.“

„Augen und Ohren offenhalten“

„Eigentlich wohnen hier nur anständige Leute“, findet Laustroer. „Viele Nachbarn haben Hunde oder Katzen. Von daher kann ich gar nicht verstehen, wer so etwas macht.“ Die Wildeshauserin war bereits in der Umgebung unterwegs, um die Bürger zu warnen. „Die Leute sollen Augen und Ohren offenhalten. Schließlich laufen hier auch kleine Kinder herum“, sagt sie. Bei „Bibi“ sei der Schuss ja noch recht glimpflich ausgegangen. Mit Luftgewehren könnte man aber durchaus auch schlimmere Verletzungen verursachen.  

dr

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