Katholische Geistlicher in sein Amt eingeführt/„Freue mich seit Wochen“

Ludger Brock möchte lange in Wildeshausen bleiben

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Ludger Brock (hinten links) zieht mit seinen Amtsbrüdern aus der Kirche aus.

Wildeshausen - Ludger Brock ist neuer Pastor der St.-Peter-Gemeinde. Am Sonntag wurde er feierlich in sein Amt eingeführt. „Ich freue mich schon seit Wochen auf das Amt“, berichtete er von der Kanzel.

Im Anschluss an den Gottesdienst trafen sich die Wildeshauser und Ahlhorner Katholiken im Saal der benachbarten Musikschule. Auch viele Weggenossen aus Brocks vorheriger Gemeinde in Cappeln waren dabei und wünschten dem Geistlichen viel Glück.

Überall war zu spüren, dass die katholische Gemeinde, die aus zwei Teilen besteht, auf Kontinuität hofft, nachdem es in den vergangenen Jahren Wechsel und Vakanzen in der seelsorgerischen Betreuung gegeben hatte. „Ich möchte hier ganz lange bleiben“, sagte Brock. Der 55-Jährige kann sich durchaus vorstellen, hier mit 75 Jahren in den Ruhestand zu gehen. „Aber letztendlich entscheidet der Bischof“, so der neue Gemeindepastor.

Provisor Bernhard Kramer freut sich auf die Zeit mit Brock. Seit 2008 habe man intensiv daran gearbeitet die beiden Gemeindeteile zusammen zu bringen. „Wir sind auch schon weit gekommen“, so Kramer. „Deshalb hoffe ich, dass es nun ein wenig ruhiger wird.“ Die Gemeinde habe sich lange Zeit selbst verwalten müssen. „Das hat uns stark gemacht.“

Pastor Brock machte seiner neuen Gemeinde schmunzelnd deutlich: „Ihr werdet mich kennenlernen.“ Sein erstes Ziel ist es, viele Menschen zu treffen. Vor der Aufgabe hat er keine Angst. „In Cappeln gab es vier Ortsteile. Hier sind es nur zwei“, sagte er lächelnd. Eine Kollegin lernte er schon mit Beatrix Konukiewitz von der evangelisch-lutherischen Kirche kennen. Auch Wildeshausens Bürgermeister Jens Kuraschinski und sein Großenkneter Amtsbruder Thorsten Schmidtke sehen optimistisch in die Zukunft. Schmidtke: „Wir freuen uns auf die gute Zusammenarbeit.“

dr

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