Karunaharan Subramaniam will Go-Kart-Bahn verlängern und Halle bauen

180 Meter für noch mehr Fahr- und Rennspaß

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Karunaharan Subramaniam mit seinen Söhnen Rumesh und Rusanth (von rechts).

Aumühle - Von Joachim Decker. Sie ist bis weit über die Grenzen der Kreisstadt hinaus bestens bekannt – die Kartbahn in Aumühle. Im Jahr 1969 eröffnet, wurde sie im August vergangenen Jahres von Karunaharan Subramaniam (46) übernommen. Allerdings ist die Anlage etwas in die Jahre gekommen, und der neue Besitzer hat Großes vor, will die Bahn verlängern und eine Halle – ein Kartcenter mit Bistro – bauen.

„Die Stadt hat meinem Vorhaben bereits zugestimmt und ihr Einvernehmen erteilt“, sagt der Betreiber. Jetzt lägen die Bauanträge beim Landkreis: „Ich gehe davon aus, dass wir die Baugenehmigung bekommen. Wenn nicht, wäre das zwar sehr schade, aber sterben würde die Anlage dann auch nicht.“

Die Bahn auf dem 4,8 Hektar großen Gelände sei zwar perfekt angelegt, aber nun solle sie um 180 Meter verlängert werden. „Das Ganze soll so gemacht werden, dass der neue Abschnitt von der Bahn abtrennbar ist“, sagt Subramaniam. Damit wolle er erreichen, dass die Kinder, die noch nicht sicher sind, auf einem eigenen Kurs fahren können: „Sind nur Erwachsene oder erfahrene Fahrer auf der Bahn, wird das neue Stück dazugenommen.“

Während der Betreiber von einem Zeitraum von zwei bis drei Jahren für die kompletten Maßnahmen ausgeht, hofft er, noch in diesem Jahr mit dem Bau der Halle anfangen zu können: „Ich will alles Stück für Stück und mit einigen Eigenmitteln machen, um den Kreditrahmen möglichst gering halten zu können. Ich gehe von einer Gesamtinvestition von etwa 500000 Euro aus.

Die Halle soll so konzipiert werden, dass zum einen die Karts darin auch gelagert und repariert werden können. „Außerdem sollen die Besucher in der Halle ein- und aussteigen. Damit erreichen wir, dass sie im Winter nicht frieren, wenn sie warten müssen“, erklärt der Betreiber. Zudem soll eine Dachterrasse angelegt werden: „Dann haben die Besucher die Möglichkeit, die gesamte Anlage gut zu überblicken.“ Nicht zu vergessen, das Bistro, in dem sich Jung und Alt bei Bedarf stärken können: „Hinzu kommt ein schöner Kinderspielplatz, den wir anlegen wollen, damit sich die Kleinen die Zeit vertreiben können, wenn sie nicht gerade im Kart sitzen.“

Ein Blick in die Boxengasse zeigt, dass es an Karts nicht fehlt, für jedes Alter wird etwas geboten. So verfügt der Betreiber über 18 Karts für Erwachsene, zehn für Jugendliche und fünf für Kinder. Neueste Errungenschaften sind zwei E-Karts für die ganz Kleinen.

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