Karten für „Genuss am Fluss“ schon jetzt erwerben/Gültig für Sonnabend oder Sonntag/„Eine Bereicherung für die Stadt“

Nur Tickets aus dem Vorverkauf helfen dem Orgelverein weiter

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Jens Kuraschinksi, Frank Ostertag und Ralf Grössler (von links) an der Kleuker-Orgel in der Alexanderkirche. Sie hoffen auf einen guten Kartenvorverkauf.

Wildeshausen - Ein dickes Lob gab es gestern von Wildeshausens Bürgermeister Jens Kuraschinski im Stadthaus für die Macher der Großveranstaltung „Genuss am Fluss“, die von Freitag bis Sonntag, 11. bis 13. September, zwischen Alexanderkirche und Hunte über die Bühne geht und viele Besucher in die Kreisstadt locken soll.

„Das ist meine erste Pressekonferenz nach meinem Urlaub. Und die ist wichtig, denn es stehen uns große Dinge bevor“, betonte der Bürgermeister. Eine solche Veranstaltung sei ganz klar ein echter Gewinn für die Stadt: „Ich finde es klasse, dass wir solche Akteure haben, die den Mut beweisen, so etwas auf die Beine zu stellen.“

Allerdings starteten die Macher, Torsten Koschnitzke und Walter Bialek, auch einen Aufruf: „Es ist wichtig, dass sich die Bürger jetzt die Karten für die Veranstaltung im Vorverkauf besorgen. Denn nur so kommt der Orgel-Förderverein in den Genuss, von jedem Ticket einen Euro in seine Kasse stecken zu können.“

Das konnten Kantor Ralf Grössler sowie Kuraschinski als Vorsitzender des Fördervereins und Frank Ostertag, Hauptsponsor Volksbank Wildeshauser Geest und zweiter Vorsitzender des Vereins, nur bestätigen. „Immerhin kommen Kosten in Höhe von etwa 800000 Euro auf uns zu. 65000 Euro sind vom Oberkirchenrat zugesagt“, betonte Grössler. Ziel sei es, in diesem Jahr noch die 100000-Euro-Marke an Spenden zu „knacken“: „Dafür müssen und wollen wir weiterhin richtig Gas geben.“

Wie Koschnitzke erzählte, laufe der Vorverkauf für Sonnabend und Sonntag leider noch etwas schleppend: „Es ist schon verständlich, dass die Leute vielleicht lieber das Wetter abwarten wollen, aber das soll auf alle Fälle gut werden.“ Hinzu komme, dass die im Vorverkauf erworbenen Karten sowohl für Sonnabend als auch für Sonntag eingesetzt werden könnten. Niemand gehe also ein Risiko ein: „Außerdem sparen die Leute noch drei Euro, denn an der Tageskasse kosten die Tickets für Sonnabend und Sonntag 13 Euro. Und es fließt kein Geld an den Orgelverein.“ Zudem brauche niemand an der Kasse anstehen, wenn er bereits eine Karte habe.

Was überdies noch einmal betont wurde, war die Tatsache, dass sich der Eintrittspreis auf den ganzen Tag bezieht. „Das heißt, dass auch sämtliche Konzerte an den beiden Tagen besucht werden können. Im Kartenpreis von zehn oder 13 Euro ist alles außer Essen enthalten. Auch das wissen scheinbar noch die wenigsten Bürger“, klärten Koschnitzke und Bialek auf. Jugendliche unter 16 Jahren könnten die Veranstaltung kostenlos besuchen: „Wer den Platz verlässt, kann ihn jederzeit wieder betreten, dafür gibt es dann Eintrittsbändchen. Anfragen hatten wir auch, ob es denn Sitzgelegenheiten auf dem Gelände gibt.“ Diese Frage könne ganz klar bejaht werden: „Besonders im gastronomische Bereich gibt es mehrere Hundert Sitzplätze, sodass sich niemand sorgen muss, nicht ausruhen zu können.“

Karten gibt es in der Geschäftsstelle der Wildeshauser Zeitung.

jd

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