Wildeshauser Sternsinger sammeln 9 712 Euro

Karola Müller als Organisatorin geehrt und verabschiedet

Die Sternsinger kurz vor dem Auszug aus der Kirche. Foto: Hansemann

Wildeshausen – Die Sternsinger waren am Wochenende wieder in Wildeshausen unterwegs. Unter dem Motto „Kinder helfen Kindern, Frieden im Libanon und weltweit“ sammelten die jungen Christen nach Angaben von Pastor Ludger Brock im Ortsteil Wildeshausen der katholischen St.-Peter-Kirche 9 712,01 Euro.

Im Rahmen des Dankgottesdienstes am Sonnabend um 17 Uhr wurden zudem Emma Decker, Carlo Kröger und Emma-Sophie Schütte für ihre zehnjährige Teilnahme an der Aktion mit einer Urkunde geehrt.

Ehrungen für langjährige Hilfe

Eine weitere Ehrung mit einer Urkunde gab es für Eva-Maria Rollié-Schütte, die seit zehn Jahren beim Organisieren, Begleiten, Schneidern, Basteln, Kochen oder Transportdiensten hilft.

Die Sternsingeraktion in der Pfarrgemeinde St.-Peter wurde vor 35 Jahren von Karola Müller gegründet. Sie legte die Organisation nun in jüngere Hände.

Karola Müller gibt Organisation ab

Zum Dank erhielt sie im Gottesdienst eine besondere Auszeichnung: Der Präsident des Kindermissionswerkes „Die Sternsinger“, Pfarrer Dirk Bingener, ließ durch Brock und unter dem Applaus der Pfarrgemeinde eine Urkunde und eine Bronzeplakette mit dem Titel „Jesus segnet die Kinder“ überreichen.

Brock betonte in seiner Laudatio seine große Dankbarkeit gegenüber Müller und all den Menschen, die seit vielen Jahren durch die Sternsingeraktion den Segen Gottes in die Pfarrgemeinde bringen. „Durch das Mittun vieler kann wirklich Frieden werden – nicht nur im Libanon, sondern weltweit“, sagte er.

Sternsinger bundesweit unterwegs

Bundesweit machten die Sternsinger überall in Deutschland darauf aufmerksam, wie wichtig Frieden gerade für Kinder und Jugendliche überall auf der Welt ist. Bei Kriegen und Konflikten sind es vor allem die Jüngsten, die unter den Auswirkungen besonders leiden, so die Organisation. Die Sternsinger zeigten mit ihrem Einsatz auch, dass jeder zu einem friedlichen Miteinander in seinem Umfeld beitragen kann.

„Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen“

„Ein respektvoller und unvoreingenommener Umgang miteinander macht auch eine Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen und Religionen möglich“, heißt es in einer Pressemitteilung. Doch nicht nur Kinder im Beispielland Libanon würden auch zukünftig durch den Einsatz der kleinen und großen Könige in Deutschland unterstützt. Straßenkinder, Flüchtlingskinder, Aids-Waisen, Kindersoldaten, Mädchen und Jungen, die nicht zur Schule gehen können, denen Wasser und Nahrung fehlen, die unter ausbeuterischen Bedingungen arbeiten müssen oder ohne ein festes Dach über dem Kopf aufwachsen – Kinder in mehr als 100 Ländern der Welt werden jedes Jahr in Projekten betreut, die mit Mitteln der Aktion unterstützt werden.

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