Karl Schulze Temming Hanhoff ist regelmäßig mit Dackeln im Alexanderstift

Besuch auf zwölf Pfoten

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Die neun Wochen alten Welpen hatten es den Senioren im Alexanderstift ganz besonders angetan.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Ganz besondere Gäste hatten die Senioren des Altenzentrums Alexanderstift in Wildeshausen am Dienstagnachmittag – und die kamen auf zwölf kurzen und etwas krummen Beinen daher. Einmal mehr stattete Karl Schulze Temming-Hanhoff mit seinen Dackeln den Bewohnern einen Besuch ab.

Sichtlich zutraulich zeigten sich die vierjährige Mutter „Cleopatra von der Schabböge“ und ihre neun Wochen alten Welpen „Daphne“ und „Da Vinci“. So konnten es die Senioren kaum abwarten, die Vierbeiner auf den Arm zu nehmen und tüchtig zu herzen. Besonders die Kleinen hatten es ihnen angetan.

„Ich komme bereits seit drei Jahren mit meinen Hunden einmal pro Monat ins Altenzentrum. Eigentlich stets mit den großen Tieren. Es ist immer wieder eine Freude, zu sehen, wie die alten Menschen den Kontakt zu den Hunden suchen“, betonte Temming-Hanhoff.

Das bestätigte auch Heimleiter Sascha Lücke: „Kinder und Tiere öffnen den Senioren sehr schnell die Herzen, immer wieder haben sie ein Strahlen im Gesicht, wenn sie sich mit den Tieren beschäftigen können.“ Daher findet er diese regelmäßigen Besuche einfach toll: „Auch für einige demente Bewohner ist dieser Kontakt von Vorteil. Da werden sehr schnell Erinnerungen an frühere Jahre wach, und die Menschen kommen miteinander ins Gespräch.“ Es sei einfach schön anzuschauen, wenn die Senioren ein zufriedenes Lächeln im Gesicht hätten.

„Das ist der Grund, warum ich diese Besuchsreihe ins Leben gerufen habe“, erklärte Temming-Hanhoff. „Früher bin ich mit den Tieren nach Lemförde am Dümmer gefahren und haben die Menschen in einem Altenheim für Demenzkranke besucht.“

Der Wildeshauser Ratsherr hat zudem einen Kursus in Molbergen belegt, der unter dem Motto „Hundebesuchsdienst in Altenheimen“ stand. „Dort wurde geschult, wie während dieser Besuche vorzugehen ist, um die Senioren mit den Tieren in Kontakt zu bringen“, so Temming Hanhoff. Der Vorschlag, einen solchen Besuchsdienst im Alexanderstift anzubieten, sei vor drei Jahren freudig angenommen worden.

„Es ist immer wieder schön, wenn die Hunde bei uns sind. Ich kann den Tag kaum abwarten. Sie sind so niedlich und zutraulich“, betonte Käthe Hübner.

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