„Sieben Fragen“ vor der Landtagswahl

Karl-Heinz Bley: „Unterricht sichern“

Karl-Heinz Bley

Wildeshausen - Im Vorfeld der Landtagswahl am kommenden Sonntag, 15. Oktober, beantworten die Kandidaten im Wahlkreis 66 Cloppenburg-Nord, zu dem Wildeshausen und Großenkneten gehören, politische und persönliche Fragen unserer Zeitung. Heute ist der CDU-Landtagsabgeordnete Karl-Heinz Bley an der Reihe.

Herr Bley, nach aktuellen Ausbauplanungen soll fast allen Haushalten im Landkreis Oldenburg eine Internetbandbreite mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde zur Verfügung stehen. Reicht das aus? Was für Maßnahmen sind in den kommenden Jahren nötig, um das Internet auszubauen?
Ziel muss es sein, überall im Landkreis ein Angebot im Gigabitbereich mit Glasfaser zu schaffen. Eine CDU geführte Landesregierung wird dazu bis 2022 eine Milliarde Euro bereitstellen. Rot/Grün will Niedersachsen bis 2020 nur mit 50 MBits versorgen und dafür nur 120 Millionen Euro EU-/Bundes- und Landesmittel bereitstellen, das reicht nicht aus.

Sehen Sie in den rund 2 000 Flüchtlingen, die derzeit im Landkreis Oldenburg leben, eher eine Chance oder ein Risiko? Warum?
2000 Flüchtlinge im Landkreis ist eine sehr große Zahl mit sehr vielen Herausforderungen. Es kann für den Fachkräftebedarf und für die Vielfalt der Kulturen bis hin zur Wirtschaftskraft ein Vorteil sein, wenn Bund und Land ein Vielfaches an Hilfestellung für die Kommunen zur Verfügung stellen.

Was sind die Themen, die Ihnen am Herzen liegen?
Die Einräumigkeit der Behörden und Verwaltungen im Landkreis Oldenburg.

Beschreiben Sie bitte die Kerninteressen des Landkreises Oldenburg, die Sie auf Landesebene vertreten wollen.
Die Kerninteressen des Landkreises, die ich vertreten will, sehe ich im Bereich der Kindertagesstätten und Schulen. Eine auskömmliche Finanzausstattung durch das Land, zur Verbesserung der Betreuungsschlüssel und der Qualitätsstandards in den Kitas ist mir wichtig. Eine Unterrichtsgarantie in den Schulen muss im Mittelpunkt stehen, das heißt, die Unterrichtsversorgung muss sowohl für allgemeinbildende als auch für berufsbildende Schulen gesichert sein.

Wie war der Name Ihres ersten Haustieres? Und was war es für ein Tier?
Mein erstes Haustier war ein Kaninchen und hatte den Namen Hansi.

Haben Sie „Ticks“ oder eigenartige Angewohnheiten?
Es wird mir nachgesagt, dass ich einen Tick habe mit meiner Ordnungshaltung.

Wenn Sie zu diesem Zeitpunkt eine Biografie über Ihr Leben schreiben müssten, was für einen Titel hätte das Buch?
„Vom Bauernjungen übers Handwerk ins Parlament“

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