Jusos und Alfred Panschar laden zum Vortrag ins Rathaus ein

Blick in die Geschichte: „Wildeshausen (Er-) lebt“

Sie wollen die Geschichte der Wittekindtstadt erlebbar machen Matthias Kluck, Sven Bischoff, Morten Wiesner, Alfred Panschar und Malte Campsheide (von links).
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Sie wollen die Geschichte der Wittekindtstadt erlebbar machen Matthias Kluck, Sven Bischoff, Morten Wiesner, Alfred Panschar und Malte Campsheide (von links).

Wildeshausen - Erneut treten die Wildeshauser Jusos an, um etwas für ihre Stadt zu tun. Dabei wollen sie vor allem der jüngeren Generation die Geschichte der Stadt näher bringen und erlebbar machen. Sie wollen zeigen, dass die Geschichte der Wittekindstadt mehr ist als die Gilde.

Es ist ein interaktiver Vortrag, für den das Organisationsteam mit Marco Diekmann, Matthias Kluck, Morten Wiesner, Sven Bischoff und Malte Campsheide den 78-jährigen Alfred Panschar vom Wildeshauser Bürger- und Geschichtsverein gewinnen konnten.

Die Veranstaltung steht am Freitag, 20. Februar, ab 19.30 Uhr im historischen Rathaussaal der Wittekindstadt auf dem Programm. Der Eintritt ist frei.

Auf die Idee, einen erlebbaren Geschichtsabend auf die Beine zu stellen, sind die Organisatoren während ihres Projektes „Adventskalender“ im vergangenen Jahr gekommen. Dafür hatte Alfred Panschar den jungen Männern seinen großen Bilderfundus mit Wildeshauser Themen gezeigt, den er akribisch genau archiviert hat.

„Während wir bei Alfred Panschar zu Besuch waren, um Bildmaterial für den Kalender zu finden, kamen wir mit ihm ins Gespräch und entwickelten die Idee für diese Veranstaltung“, erzählten die Juso.

Unter dem Motto „Wildeshausen (Er-)lebt“ wird Panschar als Hauptreferent neben einem Zeitzeugen tätig sein, und einen Bildervortrag, gespickt mit einigen Anekdoten, aus einer Zeit halten, an die sich sicherlich noch die älteren Bewohner erinnern können.

So werde er beispielsweise der Frage nachgehen, was es mit dem Tunnelmythos von der Burg zur Alexanderkirche auf sich hatte. Oder aber die Geschichte erwähnen, als beispielsweise eine Kanonenkugel auf der Alexanderkirche landete. „Die Veranstaltung ist ein Mehrgenerationenprojekt, bei dem vor allem die Jüngeren auf ihre Kosten kommen sollen, in dem sie mehr über die Stadtentwicklung in früheren Jahren erfahren“, betonte Bischoff.

Aber auch Zeitzeugen seien an diesem Abend gefragt. Der historische Rathaussaal diene dabei als Kulisse. „Eingeladen sind für diesen Abend alle Altersklassen“, sagte Bischoff. „Wir wollen damit etwas für Wildeshausen tun, bei dem es nicht um irgendwelche politischen Hintergründe geht.“

jb

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