Kein Patient wird mehr intensivmedizinisch behandelt

Wildeshauser Johanneum grenzt Corona-Ausbruch ein

Corona-Ausbrüche eingedämmt: das Krankenhaus Johanneum in Wildeshausen.
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Corona-Ausbrüche eingedämmt: das Krankenhaus Johanneum in Wildeshausen.

Wildeshausen – Das Corona-Ausbruchsgeschehen der vergangenen Woche im Wildeshauser Krankenhaus Johanneum konnte nach Aussage der Einrichtung mittlerweile eingegrenzt werden.

„In enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Oldenburg haben wir umfangreiche Testungen der Patienten und des Personals vorgenommen, um das Geschehen nachvollziehbar zu machen“, erläuterte der Verwaltungsdirektor des Krankenhauses Johanneum, Hubert Bartelt, am Montag um 14 Uhr in einer Pressemitteilung. Auf der Isolierstation sei die Anzahl der Behandelten mit einer Covid-19-Infektion mit 15 gleich geblieben, kein Coronapatient werde derzeit intensivmedizinisch behandelt.

„Wir sind erleichtert, dass die Maßnahmen gegriffen haben und wir das Ausbruchsgeschehen unter Kontrolle bringen konnten“, so Bartelt und der Ärztliche Direktor des Johanneums, Dr. Alexander Terzic.

Operationen laufen wieder planmäßig an

Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt können die für diese Woche im Krankenhaus vorgesehenen Operationen ab Dienstag wieder planmäßig anlaufen. Vorsorglich hatte man die Eingriffe, die für Montag vorgesehen waren, abgesagt und das Krankenhaus von der zentralen Notfallversorgung bei der Großleitstelle in Oldenburg abgemeldet, um auf der Intensivstation Kapazitäten zu schaffen. Unsere Zeitung hatte am Wochenende davon berichtet, dass auch bei Unfällen niemand aufgenommen werden kann.

Terzic betonte: „Auch, wenn das Krankenhaus wieder in den geordneten Regelbetrieb zurückkehren kann, bleiben die bewährten Hygiene- und Schutzmaßnahmen weiterhin gültig. Der Besuchsstopp bleibt so lange bestehen, bis sich die Corona-Lage in der Region merklich entspannt hat.“ Nur so könne man Patienten wie auch das Personal wirksam schützen.

Ärztlicher Direktor appelliert, sich impfen zu lassen

Der Mediziner wirbt nochmals eindringlich für eine Impfung gegen Covid-19, die das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf stark mindere. Nähere Informationen zur aktuellen Hygiene- und Schutzmaßnahmen im Rahmen der Coronapandemie liefert die Website des Krankenhauses unter www.krankenhaus-johanneum.de

77 Neuinfektionen im Landkreis Oldenburg

Im Landkreis Oldenburg wurden über das Wochenende 77 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Dabei wird die Situation immer unübersichtlicher, was die Infektionen betrifft. Es gibt 281 registrierte, mit dem Coronavirus infizierte Menschen. Bestimmbare Cluster finden sich in der Lebensmittelindustrie (51 Fälle) und bei Infektionen, die mit Schulen sowie Kindertagesstätten in Verbindung stehen (49 Fälle). Das bedeutet, dass 181 Infektionen diffus verteilt sind und eine Kontaktnachverfolgung deutlich erschweren. Neuinfektionen gab es in Großenkneten (15), Wardenburg (13), Wildeshausen (elf), Hude (zehn) Hatten und Ganderkesee (je neun), Dötlingen (sechs) sowie Harpstedt (vier). In Quarantäne befinden sich derzeit im Kreisgebiet 384 Menschen. Die kumulative Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 132,4 auf 100.00 Einwohner. Laut Angaben der Kreisverwaltung sind 64,18 Prozent der Bürger vollständig geimpft. In Zahlen bedeutete das, es wurden 84 381 Bürger komplett immunisiert. Eine Auffrischungsimpfung erhielten 4.654 Menschen, 1.216 von ihnen durch mobile Teams.

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