Land gibt dritte Rate frei

Johanneum erhält weitere fünf Millionen Euro

Im Krankenhaus: Hubert Bartelt, Karl-Heinz Bley und Herbert Weitz (v.l.).
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Im Krankenhaus: Hubert Bartelt, Karl-Heinz Bley und Herbert Weitz (v.l.).

Wildeshausen – Gute Nachrichten für das Krankenhaus Johanneum in Wildeshausen: Wie die Trägerstiftung in einer Pressemitteilung ausführt, hat der Planungsausschuss des Landes Niedersachsen in seiner Juni-Sitzung den Weg für die Genehmigung eines weiteren Teilbetrages zur Standortsicherung der Einrichtung geebnet. Von den bereits angekündigten 29,5 Millionen Euro Gesamtfördersumme sei nun für Ende des laufenden Jahres eine dritte Rate in Höhe von fünf Millionen Euro freigegeben worden.

Die Stiftung kalkuliert für die umfassende Erweiterung und Umstrukturierung des Krankenhauses Kosten in Höhe von 37,8 Millionen Euro ein. Der Landkreis Oldenburg hatte vor Kurzem einen Investitionszuschuss in Höhe von 3,44 Mio. Euro beschlossen. Damit beträgt die Deckungslücke in der Finanzierung nach Angaben von Herbert Weitz, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Johanneum, 4,86 Millionen Euro. Man rechne aber noch fest mit einer Zuwendung der Stadt Wildeshausen. „Die bisher geführten Gespräche sind aufgrund der begrenzten Haushaltslage allerdings schwierig“, so Weitz in der Pressemitteilung. „Dennoch sind wir zuversichtlich, dass wir einen nennenswerten finanziellen Zuschuss aufgeteilt über mehrere Jahre gewährt bekommen.“ Wildeshausen als Mittelzentrum profitiere am meisten vom Projekt zur Standortsicherung des Krankenhauses – sowohl im Hinblick auf die wohnortnahe Patientenversorgung als auch in Bezug auf sichere Arbeitsplätze.

„Das Johanneum ist hier einer der größten Arbeitgeber“, so der Kuratoriumsvorsitzende. Ergänzend verweist Weitz auf die derzeit allgemein dramatisch steigenden Baukosten. Daher seien kommunale Zuschüsse in gleichen Dimensionen wie in anderen Regionen für die Realisation dieser in die Zukunft gerichteten Baumaßnahmen unbedingt notwendig. „Wir brauchen vor Beginn der ersten Baustufe einfach Planungssicherheit. Das Projekt darf im Interesse aller Wildeshauser Bürger nicht mehr gefährdet werden“, so Weitz.

Landtagsabgeordneter Karl-Heinz Bley zu Besuch

Dem stimmte auch der CDU-Landtagsabgeordnete Karl-Heinz Bley zu, der vor wenigen Tagen im Krankenhaus zu Besuch war. Im Informationsgespräch mit Weitz sowie dem Verwaltungsdirektor der Stiftung, Hubert Bartelt, betonte er: „Wildeshausen hat ein leistungsfähiges Krankenhaus mit einer sehr gut aufgestellten wohnortnahen Patientenversorgung.“ Er sei sehr froh über das zukunftssichernde Bauprojekt des Johanneums. „Das Land bekennt sich mit dem Investitionszuschuss zum Krankenhausstandort Wildeshausen“, so der Landtagsabgeordnete weiter. „Nachdem der Landkreis eine Finanzierungsbeteiligung beschlossen hat, ist es jetzt Sache der Stadt, einen nachhaltigen Beitrag zu leisten.“

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