Für Intensivpflege und OP-Abteilung

27,5 Millionen Euro: Hohe Investitionen ins Krankenhaus Johanneum

Stellt sich für die Zukunft auf: das Krankenhaus Johanneum.

Wildeshausen - Das Wildeshauser Krankenhaus Johanneum ist dabei, sich für mindestens die kommenden zehn Jahre optimal auf die Anforderungen des modernen Gesundheitssystems vorzubereiten.

Dazu gehören umfangreiche Investitionen in Höhe von rund 27,5 Millionen Euro in bauliche Maßnahmen. Der Krankenhausplanungsausschuss des Landes Niedersachsen hat sich bereits für dieses Fördervolumen ausgesprochen, das für den Neubau der Intensivpflege und die Umstrukturierung der Operationsabteilung benötigt wird. In einer öffentlichen Ausschreibung von Aufträgen wurden vor wenigen Wochen zudem der Anbau für die Allgemeinpflege sowie die Betreuung der geriatrischen Patienten als wichtige Projekte genannt.

Uwe Hildebrandt, Pressesprecher des Sozialministeriums, teilt mit, dass die Planungen im Laufe des Jahres 2019 fertiggestellt werden können. Anschließend sei über die Aufnahme in ein Förderprogramm des Landes zu entscheiden.

„Wir befinden uns mit den zuständigen Stellen des Landes Niedersachsen in enger Abstimmung über den weiteren zukunftsfähigen Ausbau des Krankenhaus-Standortes“, erklärte Hubert Bartelt, Verwaltungsdirektor des Krankenhauses Johanneum, auf Nachfrage die Pläne.

Unterdessen hat der Krankenhausplanungsausschuss am Mittwoch die Empfehlung für das Krankenhausinvestitionsprogramm mit einem Volumen von insgesamt 120 Millionen Euro gegeben. Das Geld soll dieses Jahr, vorbehaltlich des Beschlusses der Landesregierung in niedersächsische Krankenhäuser investiert werden. „Die Empfehlungen des Planungsausschusses sind wegweisend, denn wir wollen nur in zukunftsfeste Strukturen investieren“, wird Sozialministerin Carola Reimann in einer Pressemitteilung zitiert. Ulrich Mädge, Präsident des Niedersächsischen Städtetags und Vertreter für die kommunalen Spitzenverbände, betont: „Die Krankenhäuser sind von entscheidender Bedeutung für die Infrastruktur in jeder Stadt und jedem Landkreis. Die Investitionszuschüsse des Landes sind wichtig für Modernisierungen und Umstrukturierungen in der stationären Versorgung.“

Die Stiftung Johanneum betreibt neben dem Gesundheitszentrum mit Pflegezentrum, medizinischem Versorgungszentrum und Praxen das Krankenhaus mit 144 Planbetten für die stationäre Patientenversorgung. 

dr

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