Pächter startet am 1. April

Jetzt kommt auch ein Kiosk ins Bahnhofsgebäude

Das schmucke Bahnhofsgebäude soll bald einen Kiosk und einen Frühstücksraum beherbergen. - Fotos: Rohdenburg
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Das schmucke Bahnhofsgebäude soll bald einen Kiosk und einen Frühstücksraum beherbergen.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Viele Jahre lang hat sich Investor Frank Stöver vergeblich darum bemüht, einen Kiosk und eine kulturelle Nutzung in das Wildeshauser Bahnhofsgebäude zu bekommen. Die Pläne für den Kiosk können nun doch realisiert werden.

Wie umfangreich das Angebot gestaltet wird, hängt auch von der Resonanz ab. Am Sonabend übernimmt ein Pächter den rund 40 Quadratmeter großen Raum mit Tresen und Stehtischen mit Blick auf die Gleise. Er betreut dann auch die rund 50 Quadratmeter große ehemalige Wartehalle, die als Frühstücksraum genutzt werden soll.

Bislang hängen nur zwei kleine Kronleuchter an der Decke. Auch die Leitungen für Abwasser sind noch nicht komplett angeschlossen. Dennoch soll schon im April der Kioskbetrieb aufgenommen werden. „Ich stelle mir vor, dass es hier so schnell wie möglich Kaffee für Bahnreisende gibt“, sagt Stöver, der aber nur die Ausstattung stellt und nichts mit der Bewirtung zu tun hat.

Geplant ist, dass auch Gäste des Hotels „Zur Rampe“ den Raum als Frühstückszimmer nutzen. Es soll dann dort ein Büfett geben, das aber öffentlich ist, sodass jeder Besucher der Stadt ein Frühstück ordern kann. 

Frank Stöver (r.) bei den Planungen mit einem Klempner.

Am Sonnabend wird zunächst das Mobiliar in den neuen Frühstücksraum gebracht. „Ein idealer Termin, da in der Rampe dann gerade keine Gäste sind“, so Stöver. Sein Ziel ist es, im benachbarten ehemaligen Stellwerk acht gehobene Hotelzimmer einzurichten. Die Gäste können dann auch gleich nebenan frühstücken.

Die öffentlichen Räume sind vom Bahnsteig aus mit Rollstühlen zu befahren. Es gibt auch eine barrierefreie Toilettenanlage. Wenn der Bereich wie geplant genutzt wird, kann das Hauptgebäude mit den Wohnungen und der gewerblichen Nutzung so gestaltet werden, dass dort nur noch Kunden hineinkommen.

Wie berichtet, konzentriert sich Stöver jetzt darauf, den Bau der Halle voranzutreiben. Sein Ziel ist es, zwei Jahre nach dem verheerenden Brand das Gebäude bis zum Herbst errichtet zu haben. „Die Anlage soll optisch einen guten Eindruck machen“, so Stöver. Zunächst benötige er aber die Baugenehmigung. Geplant ist, dass etwa die Hälfte der Halle vom Roten Kreuz belegt wird. Dort soll die Kleiderkammer eröffnet werden und Platz für die Fahrzeuge sein.

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