100 Jahre Flugplatz Ahlhorn: Die Erwartungen der Traditionsgemeinschaft sind deutlich übertroffen worden

Zwei Schautage mobilisieren mehr als 10000 Menschen

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Staunende Blicke erntete die Transall C-160.

Ahlhorn - Mehr als 10000 Besucher kamen am Wochenende zu den beiden Schautagen anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Flugplatzes Ahlhorns, wo Geschichte erlebbar wurde. Die gewaltige Resonanz übertraf die Erwartungen der Traditionsgemeinschaft deutlich. „Wir hatten mit höchstens 5000 Menschen gerechnet“, so der Vorsitzende Peter Pasternak. Der Zulauf sei auch damit zu erklären, dass viele ehemalige Bedienstete gekommen seien, um sich die Liegenschaft noch einmal anzuschauen. Besonders gestern herrschte dort Hochbetrieb.

In Halle eins des Flughangars gab es nicht nur Exponate aus der Zeit der fliegerischen Nutzung des Areals zu bewundern, sondern auch Bilder, die früheres Alltagsleben dort dokumentierten. Rundflüge mit der Bell UH1 standen hoch im Kurs. Eine Transall C-160 erntete staunende Blicke. Der Reservistenverband der Kreisgruppe Ahlhorn, die Johanniter mit ihrer Motorradstaffel, der ADAC mit einem Fahrzeugsimulator sowie das Bundeswehr-Sozialwerk klinkten sich in die Schautage ein.

„Viele Menschen verdienten hier auf diesem Gelände ihr Geld oder konnten von den nachgereisten Familien der vielen Soldaten profitieren“, sagte Großenknetens Bürgermeister Thorsten Schmidtke. „Wir haben hier eine schöne Zeit verleben können und auch heute noch gute Verbindungen zu den Soldaten und Offizieren der Bundeswehr, die hier stationiert waren“, äußerte sich Ian Small von der RAF 96 Squadron Association, die früher in Ahlhorn stationiert war, bevor die Royal Air Force 1959 das Flieger-Areal an die deutsche Luftwaffe übergab.

Schirmherrin Astrid Grotelüschen wäre es lieber gewesen, wenn auf den Schildern des Betriebsgeländes nicht „Metropolpark Hansalinie“ stünde, sondern ein Bezug auf den Fliegerhorst ersichtlich wäre. Gleichwohl begrüßte die Bundestagsabgeordnete die gewerblichen Nutzungen.

jb

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