Ippen-Stiftung übergibt 20000 Euro /Auftragsvergabe in den Blick genommen

Starker Rückenwind für neue Orgel in der Alexanderkirche

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WZ-Chefredakteur Hans Willms (M.) und Redaktionsleiter Dierk Rohdenburg (r.) übergaben die 20000 Euro an den Orgelförderverein: Frank Ostertag, Gerlinde Plate, Markus Löwe, Ralf Müller, Franz Duin, Ralf Grössler, Lars Löwensen und Wiltrud Stanszus (v.l.).

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Eine ganz besondere und unerwartete Bescherung gab es für den Orgelförderverein der Alexanderkirche in Wildeshausen: Die Ippen-Stiftung aus Hamm unterstützt den Kauf einer neuen Orgel und die Freilegung der Rosette in der ältesten Basilika im Oldenburger Land mit 20000 Euro.

„Das bringt uns viel Rückenwind. Mit diesem Weihnachtsgeschenk können wir voll durchstarten“, betonte Pastor Markus Löwe, als Hans Willms, Chefredakteur der Wildeshauser Zeitung und der Mediengruppe Kreiszeitung, die gute Nachricht von der Zuwendung überbrachte. „Die Ippen-Stiftung unseres Alt-Verlegers hat zum Ziel, etwas Bleibendes zu hinterlassen“, erklärte Willms. „Das Orgel-Projekt in Wildeshausen ist groß und sehr ambitioniert. Da wollen wir gerne mit einer hohen Summe helfen.“

„Das ist ein schöner Jahresabschluss. Mir läuft ein leichter Schauer über den Rücken“, betonte Franz Duin, der sich maßgeblich um die Einwerbung von Sponsorengeldern kümmert.

Das Engagement der Ippen-Stiftung ist für den Orgelförderverein ein wesentlicher Meilenstein, weil nun erstmalig mit einer großen Summe signalisiert wird, dass es sich bei der Schaffung einer neuen liturgischen Mitte im Gotteshaus um ein förderungswürdiges und kulturell wertvolles Projekt handelt.

Das kann der Verein seit wenigen Tagen auch mit einem aufwendig gestalteten Flyer zeigen. Darin wird verdeutlicht, dass das neue Instrument des Orgelbauers Gerald Woehl kirchenmusikalisch höchste Ansprüche erfüllt. Der Neubau lässt die Rosette über dem Eingang der Kirche wieder sicht- und erfahrbar werden und bringt so eine ganz neue Stimmung in das Gotteshaus, die bis zur Jesus-Darstellung im Altarraum wirken dürfte.

„Wir haben unser Etappenziel bei den Einnahmen weit übertroffen“, zieht Kassenwart Ralf Müller eine positive Bilanz der vergangenen Monate. Mit der Zuwendung der Ippen-Stiftung könne man die Summe von 300000 Euro in den Blick nehmen. „Ab 450 000 Euro dürfen wir den Auftrag für den Bau der Orgel vergeben.“ Gleichzeitig kann sich die Kirche dann Gedanken machen, wohin die alte Orgel verkauft werden soll, die aber nur wieder erklingen kann, wenn sie umfassend saniert wird.

Der Umbau der Orgelempore und der Kauf des neuen Instrumentes ist nach den Worten von Duin ein „überkonfessionelles Projekt“, das die Menschen aller Glaubensrichtungen bewegt. So gebe es viele Einzelspenden aus der Bevölkerung und von den verschiedensten Gruppen. „Wildeshausen betrachtet die Alexanderkirche als ‚unsere‘ Kirche“, weiß auch Löwe. „Wir freuen uns auch über kleine Spenden. Diese sind genauso wichtig.“ Mit dem großen Start-Signal durch die Stiftung soll es nun aber im kommenden Jahr ganz intensiv daran gehen, weitere Sponsoren zu werben. „Das ist genial“, sagt Löwe. „Unsere neue Orgel steht nicht für Vergangenes, sondern für eine neue Zukunft – auch mit den vielen Kindern in der Gemeinde.“

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