Wiesenhof sponsert

Mit IPad-Klassen ganz vorne dabei: Berufliches Gymnasium stattet Schüler mit Tablets aus

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Sponsoring für IPad-Klassen: Gymnasiumsleiterin Wibke Engelmann, Bereichsleiter Ralf Röhl, Heinrich Dröge (Wiesenhof), Norbert Deeken (Geestland), Melanie Pohlig-Thomsen (Wiesenhof), BBS-Leiter Jens Haar und Fördervereinsvorsitzender Hermann Petermann mit Schülern des Gymnasiums (v.l.). 

Das Berufliche Gymnasium des Landkreises Oldenburg in Wildeshausen ist Vorreiter in Niedersachsen. Das nicht nur, was die exzellente Zusammenarbeit mit regionalen Wirtschaftsunternehmen und die Arbeit als Botschafterschule der Europäischen Union betrifft.

Wildeshausen - Als eine der ersten Berufsschulen in Niedersachsen startete die Einrichtung zudem mit IPad-Klassen ins neue Unterrichtsjahr. Alle 100 jungen Menschen, die eingeschult wurden, haben sich ein Tablet mit Tastatur angeschafft. Da jedoch nicht alle über das nötige Geld verfügen, hatte der Förderverein nach Sponsoren gesucht, die sogenannte Sozial-Tablets finanzieren. Dank einer Spende von 5 000 Euro der Unternehmen Geestland und Wiesenhof, konnten so acht Schüler ein Leih-IPad erwerben, das sie gegen eine Gebühr nutzen und später zum Zeitwert komplett kaufen dürfen.

Das technische Gerät ist unabdingbar. „Wir haben uns für ein One-to-one-System entschieden“, so BBS-Berufsleiter Wirtschaft, Ralf Röhl. „Das bedeutet, jeder Schüler hat unabhängig vom gewählten Profil ein eigenes Tablet. Das Land Niedersachsen und der Bund stellen uns zwar die digitale Infrastruktur für die Schule zur Verfügung, aber jeder Schüler muss sein eigenes Gerät erwerben.“

Das Tablet wird, sobald der Schüler das Gymnasium betritt, von einem digitalen Schirm überspannt, der nur das Bildungsumfeld der Schule zulässt. „Die Lehrer können das dann noch gezielt managen, beispielsweise bei Prüfungen“, erklärten BBS-Leiter Jens Haar und Wibke Engelmann, Leiterin des Beruflichen Gymnasiums, im Rahmen eines Pressetermins. Für das Apple-System habe man sich entschieden, weil damit gewährleistet sei, dass das System stabil laufe. Zudem werde die Technologie auch vom Landkreis Oldenburg und anderen Schulen genutzt sowie unterstützt.

Seit der Gründung des Beruflichen Gymnasiums bietet die Einrichtung den Schülern die Möglichkeit, gezielt Fachkompetenzen zu erwerben, die ihnen in dem gewählten Profil einen Vorteil im Rahmen der beruflichen Ausbildung verschaffen. „Mit unserer digitalen Ausrichtung sichern wir die Schule“, so Haar. „Und die Unternehmen in der Region“, betonte Heinrich Dröge aus der Geschäftsführung von Wiesenhof mit Blick auf den Fachkräftemangel. „Wir haben großes Interesse an so gut ausgebildeten jungen Menschen“, ergänzte Norbert Deeken, Geschäftsführer des Wildeshauser Betriebes Geestland.

„Gute Leute müssen nicht nach Bremen oder Oldenburg gehen“, verdeutlichte Röhl. Es gebe in der Region genug Unternehmen, die umfassend ausgebildeten jungen Menschen Perspektiven bieten können.

„Wir hoffen, in den kommenden Jahren weitere Sponsoren zu finden“, sagte Hermann Petermann als Vorsitzender des Fördervereins des Gymnasiums. Nach drei Jahren, die durch die Förderung der Unternehmen absolviert werden müssten, könne der Förderverein das System mit den IPads selbst finanzieren. Und für die Absolventen sei das Projekt eine optimale Startchance für die weitere Ausbildung oder das Studium. „Auf den Universitäten wird nur noch mit Laptop oder Tablet gearbeitet“, so Petermann.

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