Landkreis Oldenburg: Ab Dienstag starten die ersten Impfteams

Inzidenzwert steigt auch an Neujahr

Der Wert steigt weiter: Im Landkreis Oldenburg liegt die Inzidenz bei 131,4.
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Der Wert steigt weiter: Im Landkreis Oldenburg liegt die Inzidenz bei 131,4.

Wildeshausen – Keine Entwarnung mit dem neuen Jahr: Auch am 1. Januar steigt der Wert der kumulativen Sieben-Tage-Inzidenz auf 100 000 Einwohner für den Landkreis Oldenburg. Das Land Niedersachsen vermeldet 60 neue Coronainfektionen und berechnete den Inzidenzwert auf 131,4. Am 30. Dezember lag er bei 110,8.

Die Fälle sind dem Niedersächischen Landesgesundheitsamt nach eigenen Angaben in den vergangenen 24 Stunden übermittelt worden und werden jeweils um 9 Uhr fixiert. „Diese übermittelten Fälle müssen nicht am Vortag neu aufgetreten sein, sondern können auch aufgrund eines Melde- oder Übermittlungsverzuges, beispielsweise aufgrund von Nachermittlungen der Gesundheitsämter, zeitlich zurückliegen“, schränkt das Land ein. Dennoch lassen sich in der Regel Vergleiche zu anderen Landkreisen ziehen – wenn diese neue Fälle gemeldet haben. Der Wert für den Landkreis Diepholz liegt danach aktuell bei 86,1, im Landkreis Cloppenburg bei 125,4 und in der Stadt Delmenhorst bei 145,7.

Seit knapp einer Woche wird geimpft

Seit knapp einer Woche werden die ersten Bürger im Land in den Landkreisen Cloppenburg und Osnabrück gegen Covid-19 geimpft. Beide Landkreise hatten zuvor eine Lieferung von jeweils 1 000 Impfdosen aus einem der Zentrallager des Landes erhalten. Am ersten Tag wurden in den beiden Kreisen insgesamt 334 Personen in Alten- und Pflegeheimen und einer Einrichtung der Eingliederungshilfe geimpft.

Niedersachsen konzentriert zu Beginn der Impfkampagne alle vorhandenen Ressourcen auf den Einsatz von mobilen Impfteams, um die Bewohner sowie die Beschäftigten in diesen besonders gefährdeten Einrichtungen so schnell wie möglich durch eine Impfung zu schützen.

Die 50 Impfzentren werden erst in einem nächsten Schritt im Laufe des Januars ihren Betrieb aufnehmen. Aus diesem Grund ist es für Bürger zum jetzigen Zeitpunkt auch noch nicht möglich, einen Impftermin über die Impfhotline des Landes zu vereinbaren. Die Landesregierung wird den Start der Terminvergabe rechtzeitig und mit einem zeitlichen Vorlauf kommunizieren und bittet hier noch um ein wenig Geduld.

Nicht viel: 10 000 Impfdosen für das Land

Niedersachsen hat in einer ersten Lieferung insgesamt 10 000 Impfdosen erhalten, von denen die Hälfte sofort verimpft werden kann. Die andere Hälfte wird im Zentrallager des Logistikpartners der Landesregierung bei extrem niedrigen Temperaturen aufbewahrt, um die Durchführbarkeit der benötigten Zweitimpfung nach drei Wochen zu garantieren.

„Ab Dienstag sind wir in der Lage, jeden Landkreis und jede kreisfreie Stadt mit dem Impfstoff zu beliefern, der uns signalisiert, dass vor Ort alles für die Impfung in den besonders gefährdeten Einrichtungen bereit ist“, erklärt der Leiter des Corona-Krisenstabs der Landesregierung und Gesundheitsstaatssekretär Heiger Scholz.

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