Bürgermeister weist Landrat-Kritik zurück

Corona-Inzidenzwert sinkt im Landkreis Oldenburg deutlich

Inzidenzzahl sinkt: Die aktuellen Werte aus dem Landkreis Oldenburg lassen eine Entspannung erwarten.
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Inzidenzzahl sinkt: Die aktuellen Werte aus dem Landkreis Oldenburg lassen eine Entspannung erwarten. (Symbolfoto)

Landkreis – Im Landkreis Oldenburg gibt es derzeit eine deutliche Entspannung bei der kumulativen Sieben-Tages-Inzidenz. Sie beträgt aktuell 73,3 auf 100.000 Einwohner und ist damit in den vergangenen Tagen mehr als halbiert (Stand am 18. November: 154,3), während die Nachbarlandkreise Diepholz (128,5), Vechta (253,5) und Cloppenburg (290) deutlich darüber liegen.

Der Stand ist von Sonntag um 9 Uhr, Quelle der Zahlen ist das Land Niedersachsen, das die Meldungen der Gesundheitsämter auswertet. Wegen fehlender Meldungen über das Wochenende können die Zahlen durchaus wieder steigen. Vor exakt einer Woche lag die Zahl für den Landkreis aber mit 129,1 deutlich höher, sodass der Trend derzeit positiv erscheint.

Die Gesamtzahl der registrierten Infektionen hatte zu Freitag die 1500er-Marke im Landkreis Oldenburg übersprungen und betrug 1511 bestätigte Fälle (inklusive genesener und verstorbener Personen) einer Covid-19-Erkrankung, hervorgerufen durch das Virus Sars-CoV-2. 1285 Personen gelten als wieder genesen. 20 Personen sind verstorben. In Quarantäne befinden sich derzeit im Kreisgebiet 622 Personen. Rund 200 Fälle sind diffus in der Bevölkerung verteilt.

Bürgermeister der Gemeinde Großenkneten weist Landrat-Kritik zurück

Unterdessen hat Thorsten Schmidtke, Bürgermeister der Gemeinde Großenkneten und somit zuständig für den evangelischen Hans-Roth-Kindergarten in Ahlhorn, die am Freitag von Landrat Carsten Harings erhobenen Vorwürfe entschieden zurückgewiesen.

Harings hatte kritisiert, dass in der Einrichtung eine Reinigungskraft ohne Mund-Nasenschutz (MNS) Kontakt zu Kindern in der Tagesstätte gehabt hatte. Die Frau sei positiv auf Corona getestet worden, weshalb nun drei Erzieherinnen sowie 69 Jungen und Mädchen in Quarantäne seien.

Laut Thorsten Schmidtke sind vier Erzieherinnen und 69 Kinder in Quarantäne. Auslöser dieser Maßnahme sei zwar eine positiv getestete Mitarbeiterin gewesen. „Diese – es handelt sich um die Hauswirtschaftskraft beider Einrichtungen – hat aber den Vorgaben entsprechend während der Essensausgabe selbstverständlich den vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz getragen“, erklärte Schmidtke. „Lediglich bei der Vor- und Nachbereitung des Mittagessens sowie bei der Zwischenreinigung wurde der MNS nicht getragen. Dieses Verhalten entspricht dem Hygieneplan für Kindertagesstätten im Land Niedersachsen.“

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