Kurz-Interview mit Christian Wulff

Im Eis-Gespräch mit dem Ex-Bundespräsidenten 

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WZ-Redaktionsleiter Dierk Rohdenburg im Gespräch mit Bundesspräsident a.D. Christian Wulff.

Aldrup - Anlässlich der Feier zum 50-jährigen Bestehen der Firma Agrarfrost in Aldrup hielt der ehemalige Ministerpräsident von Niedersachsen und Bundespräsident a.D., Christian Wulff, am Freitagvormittag die Lobrede.

Vorher nahm er sich noch die Zeit für ein kurzes Interview mit unserem Redaktionsleiter Dierk Rohdenburg. Anstelle eines echten Eises 

Herr Wulff, waren Sie vorher schon einmal in Aldrup?

Christian Wulff: Ja, ganz bestimmt, obwohl ich nicht mehr genau sagen kann, wann es war. Ich bin ja 25 Jahre täglich durch das Land gefahren, und Reinhold Stöver habe ich natürlich auch kennengelernt. Ich beobachte noch immer regelmäßig die Kartoffelbörse. 48 Prozent aller deutschen Kartoffeln werden in Niedersachsen angebaut. Das ist ein tolles Ergebnis. Ich warte aber schon lange darauf, dass es mal mehr als 50 Prozent werden.

Was fällt Ihnen spontan zu Agrarfrost ein?

Die Firma ist typisch für deutsche Erfolgsgeschichten, weil sie aus einem kleinen Familienbetrieb auf dem Lande entstanden ist. Wir in Deutschland haben die Stärke der Region. Wer sich zu Hause durchsetzt, setzt sich auch in der Welt durch. Ich mag auch diese Gegend. Sie ist dem Leben sehr zugewandt. Ich denke an den Fasching in Ganderkesee und das Gildefest in Wildeshausen.

Wann waren Sie denn das letzte Mal in Wildeshausen?

Das ist erst wenige Monate her. Wir kamen auf der Autobahn von Norderney und sind mit den Kindern nach Wildeshausen abgebogen, weil man hier in der Innenstadt sehr gut Eis essen kann.

Und wie ist es mit Produkten von Agrarfrost? Essen Sie die auch?

Ich genieße in der Tat immer wieder Agrarfrost-Produkte aus dem Tiefgefrierer, zum Beispiel Reibekuchen.

Was steht heute noch auf Ihrem Terminplan?

Ich habe derzeit nur zwei Termine am Tag. Ich bin sehr entspannt und werde heute nur noch privat in Baden-Württemberg erwartet. Ich bin ja noch viel zu jung, um gar nichts mehr zu tun, finde ich.

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