Interkulturelle Woche in Wildeshausen beginnt mit einem Familienfest

„Gemeinsamkeiten finden – Unterschiede feiern“

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Roni Moklaschi, Lisa Droste, Sina Karaca und Maria Rüschendorf (v.l.) werben für die „Interkulturelle Woche“.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Bereits zum vierten Mal veranstaltet der Präventionsrat Wildeshausen mit einigen Partnern die „Interkulturelle Woche“. Diesmal jedoch bildet das „Familienfest der Kulturen“ nicht den Abschluss der Woche, sondern dient am Sonntag, 27. September, als Auftakt.

„Das ist gar nicht so schlecht“, sagt Lisa Droste, Leiterin der „Treffpunkte Mittendrin“ in Wildeshausen. „Denn dann können wir die vielen Besucher auf die Aktivitäten in den darauffolgenden Tagen hinweisen.“

Davon gibt es einige. So beispielsweise „Arabische Küche“ für alle am Montag, 28. September, ab 17 Uhr im Jugendzentrum, „Bulgarische und polnische Küche“ am Dienstag, 29. September, ab 17 Uhr im Jugendzentrum oder das „Internationale Frauenfrühstück“ am Donnerstag, 1. Oktober, ab 10 Uhr im Jugendzentrum. Seit Montag hängt zudem eine Ausstellung im Stadthaus, die Flüchtlingen ein Gesicht geben soll. Sie wird am 27. September im Rahmen des Familienfestes auch im Jugendzentrum zu sehen sein.

Die Flyer für die „Interkulturelle Woche“ liegen in öffentlichen Gebäuden in Wildeshausen aus. Zu den meisten Veranstaltungen ist keine Anmeldung erforderlich.

Die diesjährige Aktionsreihe steht unter dem Titel und soll in Wildeshausen so ausgerichtet sein, dass die Potenziale von Migranten, beispielsweise neue Ideen, besondere Fähigkeiten und Traditionen, einbezogen werden. Durch das Einbinden vieler verschiedener Akteure und unterschiedlicher Veranstaltungsorte sollen viele Bürger angesprochen werden, sodass Integration erlebbar wird.

Beim Familienfest auf der Burgwiese und im Jugendzentrum geht es von 12 bis 17 Uhr richtig rund. Zahlreiche Vereine und Verbände beteiligen sich mit Kinderschminken, Hüpfburg, dem Sportmobil, Kistenklettern, Seifenblasen, Trampolinen, Tanz, Musik und Akrobatik. Auf der Burgwiese wird Fußball gespielt, ein Straßenzauberer tritt auf und im Jugendzentrum gibt es ein Puppentheater.

Auch dieses Jahr wird es wieder ein reichhaltiges internationales Büfett geben, das von vielen Teilnehmern, unter anderem der „Treffpunkte Mittendrin“, bestückt wird.

Das Fest wird vom Rotary-Club, dem Landkreis, dem Jugendparlament, dem Präventionsrat und der Volksbank finanziert.

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