Unbefristete Stelle

Finanzausschuss will Hoch- und Tiefbauingenieur für Wildeshausen

Wildeshausen - Die Wildeshauser Stadtverwaltung soll einen Ingenieur für Hoch- und Tiefbau fest einstellen. Dafür sprach sich der Ausschuss für Finanzen, Controlling und Wirtschaft während seiner Sitzung am Dienstagabend aus (wir berichteten).

Die Tätigkeitsschwerpunkte sollen die Bearbeitung von Ausschreibungen und das Erstellen von Leistungsverzeichnissen bis hin zur Vergabe und Durchführung von Architekten-Planungsleistungen sein.

Beantragt hatte diese Stelle die SPD-Fraktion. Den Grund sah sie darin, dass die Stadt in hohem Maße regelmäßig die Leistungen externer Architekten für Planungen in allen Bereichen des Hoch- und Tiefbaus in Anspruch nimmt. 

„Diese Leistungen beanspruchen den Ergebnis- sowie den Investitionshaushalt mittlerweile in einer Dimension, die unserer Meinung nach die Kofinanzierung einer solchen Stelle mehrfach ermöglichen sollte“, begründete Stephan Dieckmann den Antrag. Da die Stadt auf unabsehbare Zeit noch weitere Sanierungs- und Neubauvorhaben durchführen werde, halte die Fraktion eine unbefristete Einstellung für gerechtfertigt.

Industriegebiet Wildeshausen-West wird weiter geplant

Abgelehnt wurde dagegen der Antrag von Uwe Bock von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und Piraten, die Arbeiten für die Planung des Industriegebietes Wildeshausen-West einzustellen. „Im Gegensatz zu allen ähnlichen Anträgen, möchten wir die dadurch nicht mehr benötigte Neuverschuldung nicht für andere Zwecke verwenden“, so Bock in seinem Antrag.

Allerdings gab es vielmehr das deutliche Signal, dass das Industriegebiet sehr wohl weiter verfolgt wird und die Planungen weitergehen. Auch vor dem Hintergrund, dass zunächst Einzelsummen aus formellen Gründen aus der Finanzplanung des Haushaltes genommen werden sollen.

„Das hatten wir verwaltungsseitig bereits am 16. November im Ausschuss mitgeteilt, sodass die Politik darüber Bescheid wusste. Das müssen wir machen, weil die Grundlagen für eine Veranschlagung, die Details für die Erschließung noch nicht gegeben sind“, erklärte Kämmerer Thomas Eylers. Planungs- und Projektmittel blieben im Haushalt, was ein Zeichen dafür sei, dass das Projekt selbstverständlich fortgeführt werde. - jd

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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