SPD informiert sich vor Ort / Feuerwehr benötigt neue Drehleiter und Tanklöschfahrzeug/Schon über 100 Einsätze gefahren

Raser im Wohngebiet erzürnen die Anwohner

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Die Sozialdemokraten starteten wieder auf dem Marktplatz.

Wildeshausen - Hohe Geschwindigkeiten von Autofahrern in Wohngebieten und die Belange der Freiwilligen Feuerwehr Wildeshausen waren die wichtigsten Themen während der Radtour der SPD in Wildeshausen. Zunächst fuhren die Sozialdemokraten ins Baugebiet „Beim grauen Immenthun“ und trafen sich mit Anwohnern der Schusterstraße. Diese hatten sich über häufige Geschwindigkeitsüberschreitungen im vorderen und mittleren Bereich der Straße beschwert. „Manche halten diese Wohnstraße offenbar für eine Rennbahn“, so ein Anwohner.

Den Sozialdemokraten fiel auf, dass alle Beeteinfassungen auf derselben Straßenseite liegen, was wenig verkehrsberuhigend wirkt. Die Anwohner berichteten, dass versetzte Blumenbeete wegen unterirdischer Versorgungsleitungen nicht möglich waren.

„Bevor wir hier nun weitere Blumenkübel fordern, werden wir noch im Herbst die mobile Geschwindigkeitsmessanlage aufstellen“, erklärte Hartmut Frerichs, Vorsitzender des Ausschusses für Stadtplanung, Bau und Umwelt. „Das hat mir die Verwaltung bereits zugesagt. Vorerst müssen diese jedoch an den Schulen und Kindergärten zu Beginn des Schuljahres zum Einsatz kommen.“ Sollte sich keine Einsicht bei den Rasern einstellen, werde man über weitere geeignete Maßnahmen beraten, so Frerichs.

Weiteres Ziel der Genossen war die Freiwillige Feuerwehr. Dort berichteten Ortsbrandmeister Hermann Cordes und sein Stellvertreter Conrad Kramer unter anderen über die Einsatzlage und die Notwendigkeit, eine neue Drehleiter und ein Tanklöschfahrzeug zu erwerben. „Wir sind in diesem Jahr bereits über 100 Einsätze gefahren“, so Cordes vor den staunenden Sozialdemokraten. Zwar sei die Zahl der Löscheinsätze gesunken, dafür sei aber die Zahl der Hilfeleistungen gestiegen.

Cordes kritisierte, dass er über die Einrichtung der Baustelle auf der A1 (Reparatur der Huntebrücke) erst aus der Zeitung erfahren habe. „In der heutigen Zeit ist das doch fast nur noch ein Knopfdruck, uns per E-Mail zu informieren. So konnte ich die Kameraden nicht einmal im Vorfeld darauf hinweisen, dass da was auf uns zukommen könnte.“

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