Landkreis Oldenburg und Kommunen wollen per Post aufklären

Infobrief zum Thema Impfen für Senioren

Impfung für Senioren: Der Landkreis Oldenburg und die kreisangehörigen Kommunen wollen Hilfen anbieten. Symbolfoto: dpa
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Impfung für Senioren: Der Landkreis Oldenburg und die kreisangehörigen Kommunen wollen Hilfen anbieten. Symbolfoto: dpa

Landkreis – Die Kreisverwaltung und die kreisangehörigen Kommunen wenden sich in den kommenden Tagen per Brief an alle Einwohner ab 80 Jahre, um sie über das Vorgehen bei der Corona-Schutzimpfung zu informieren und im Bedarfsfall Hilfestellungen anzubieten.

Dieses Angebot haben Landrat Carsten Harings und die Bürgermeisterin sowie Bürgermeister im Landkreis in Absprachen erarbeitet. „Die Zusammenarbeit klappt auf dieser Ebene hervorragend“, lobt Landrat Harings, der nicht verhehlt, dass sehr zum Leidwesen der beteiligten Akteure die Koordination der Aufklärungskampagne durch das Land als verbesserungswürdig empfunden wird.

Impftermine nur über die Hotline

Laut Harings muss es das Ziel sein, insbesondere die ältere Bevölkerung als besonders gefährdete Personengruppe schnellstmöglich zu impfen. Das dürfe nicht daran scheitern, dass ein Impfwilliger seinen Impftermin nicht vereinbaren kann.

Die Vereinbarung eines Corona-Impftermins ist ausschließlich über die Kommunikationsplattformen des Landes Niedersachsen möglich. Hierfür ist die Hotline 0800/9988665 eingerichtet worden. Eine Anmeldung soll nach bisherigen Informationen ab Donnerstag, 28. Januar, möglich sein.

„Schon heute müssen wir voraussichtlich um Geduld bitten. Eine Impfung im laufenden Monat kann ausgeschlossen werden. Letztlich kann das Impfzentrum nur insoweit arbeiten, wie Impfstoff zur Verfügung steht“, so Harings, der darauf hinweist, dass es genau da gerade stockt und das nicht im Einflussbereich des Landkreises liegt.

Hilfe bei der Terminvereinbarung

Etwas Geduld ist aber auch noch beim angekündigten Infoschreiben vonnöten. „Wir hätten das gern schon eher gemacht, warten aber auch an dieser Stelle noch auf Vorgaben vom Land“, sagt Harings.

Für den einen oder anderen älteren Menschen stellt die Terminvereinbarung über die modernen Medien womöglich eine Hürde dar. Hier kommen die Kommunen ins Spiel, die ihren Einwohnern im Bedarfsfall unbürokratisch zur Seite stehen wollen. Darum erhalten alle Kreiseinwohner ab 80 Jahre in den kommenden Tagen Post. Sie sollten nicht zögern, im Bedarfsfall das in dem Brief beschriebene Angebot anzunehmen.

Die Hilfe kann derweil von der Unterstützung bei der Online-Impfterminvereinbarung bis hin – im Falle einer eingeschränkten Mobilität – zur Organisation einer Fahrt zum Impfzentrum nach Wildeshausen reichen. „Dieses kann individuell im Gespräch mit der Heimatverwaltung thematisiert werden“, so die Kreisverwaltung, die ankündigt, weiter zu infomieren, wenn es Berichtenswertes gibt. Spekulationen und dergleichen seien nicht zielführend, heißt es.

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