Corona: Keine neuen Fälle beim Albertushof / Landkreis Oldenburg: Halloween zu Hause bleiben

Infektionszahl in einem Monat mehr als verdoppelt

Von Corona betroffen: Beim Albertushof in Groß Ippener gibt es Infizierte. Die Zahl ist aber konstant.
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Von Corona betroffen: Beim Albertushof in Groß Ippener gibt es Infizierte. Die Zahl ist aber konstant.

Landkreis – Im Laufe eines Monats hat es im Landkreis Oldenburg mehr als eine Verdopplung der Fallzahlen bei Coronainfektionen gegeben. Zeigte die Statistik am 30. September für das Kreisgebiet 511 Infizierte seit Ausbruch der Pandemie, wurde am Donnerstag die 1 000er-Marke durchbrochen. Insgesamt gibt es aktuell 1 037 registrierte Infizierte seit März. Innerhalb des Monats Oktober wurden allein 526 Infektionen vermerkt.

„Die Verdoppelung allein in unserem Landkreis zeigt auf sehr anschauliche Weise wie dynamisch, ja gar rasant, die Entwicklung ist. Und der Monat hat noch zwei Tage. Auch wenn es nicht leicht fällt, wir müssen uns alle einschränken. Sonst bremsen wir die Entwicklung nicht“, sagt Landrat Carsten Harings.

So wenig Kontakte wie möglich

Der Landrat hat darüber hinaus eine Bitte: „Es erreichen uns in dieser Woche eine Vielzahl von Anfragen zu Halloween. Wir schließen uns da der Gesundheitsministerin Carola Reimann an, die dazu aufgerufen hat, dass Kinder und Jugendliche an Halloween nicht von Haus zu Haus gehen. Es gilt so wenig Kontakte wie möglich zu haben“, so Harings, der zudem darauf hinwies, dass auch die Bürgermeister der kreisangehörigen Kommunen sich dieser Bitte und Empfehlung angeschlossen haben.

Starker Anstieg in Wildeshausen und Großenkneten

Von den bislang 1 037 Infizierten gelten aktuell 692 Personen als wieder genesen. Elf Menschen sind verstorben. Somit gibt es aktuell 334 registrierte mit dem Coronavirus infizierte Personen. In Quarantäne befinden sich derzeit im Kreisgebiet 847 Menschen. Bei dem Ausbruch in der Behinderteneinrichtung Albertushof in der Samtgemeinde Harpstedt (Groß Ippener) hat es keine weiteren Infektionen gegeben. In der Samtgemeinde verzeichnet die Kreisverwaltung derzeit 24 Infizierte. In Wildeshausen stieg die Zahl um acht Personen auf 114. In Hatten stieg die Zahl um einen Infizierten auf elf. Einen deutlichen Anstieg gibt in der Gemeinde Großenkneten. Dort sind nun 111 Personen infiziert (plus 14). In Dötlingen sind zehn Personen infiziert (plus drei). In der Gemeinde Ganderkesee sank die Zahl um eine Person auf 40. Zu den Infektionsschwerpunkten gehören weiter die Fleisch- und Schlachtbranche (55 Fälle), Pflegeeinrichtungen (46 Fälle) und eine Trauerfeier (19). 214 Fälle sind diffus in der Bevölkerung verteilt. Die kumulative Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 97,0 auf 100 000 Einwohner (Stand: Donnerstag um 9 Uhr).

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