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Feuerwehr löscht Schrotthaufen in Wildeshausen

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Von: Dierk Rohdenburg, Ove Bornholt

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Die Feuerwehrleute haben den Brand schnell unter Kontrolle gebracht.
Die Feuerwehrleute haben den Brand schnell unter Kontrolle gebracht. © Feuerwehr

Alarmierung mit Sirene: Die Feuerwehr hat am Sonntagmorgen einen Schrotthaufen an der Düngstruper Straße in Wildeshausen gelöscht.

Wegen eines brennenden Schrotthaufens sind die Wildeshauser und die Düngstruper Feuerwehr am Sonntag gegen 7.45 Uhr mit 42 Einsatzkräften und mehreren Fahrzeuge zu einem Rohstoffhandel an der Düngstruper Straße in Wildeshausen ausgerückt. Es war der zweite Einsatz innerhalb von zwei Stunden.

Zunächst schrillten um 6.20 Uhr die Meldeempfänger der Kameraden, und die Sirene im Stadtgebiet heulte auf. Es wurde ein Wohnungsbrand gemeldet. „Nach dem wir mit den ersten Fahrzeugen ausgerückt waren, meldete die Leitstelle, dass Rauch aus einem Objekt an der Ecke Westring/Visbeker Straße kam“, so Feuerwehr-Pressesprecher Daniel Engels. „Es konnte heller Rauch aus dem Gebäude an die Leitstelle gemeldet werden.“

Die genauere Erkundung ergab letztendlich eine ausgelöste Einbruchmeldeanlage, die im weiteren Verlauf das Gebäude vernebelt hatte. Es lag somit kein Schadenfeuer vor. Die Drehleiter musste nicht zum Einsatzort gebracht werden, und auch die weiteren Fahrzeuge wurden noch auf der Anfahrt angehalten.

Gleich der nächste Einsatz

Kaum waren die Kameraden wieder zu Hause, da schrillten die Meldeempfänger erneut. Es wurde Großalarm für Wildeshausen und Düngstrup, ausgelöst, weil es auf einem Schrottplatz an der Düngstruper Straße brennen sollte.

Beim Eintreffen meldete der Einsatzleiter zurück, dass ein aufgeschichteter Haufen mit Metallschrott in Flammen stand. Es wurden insgesamt zwei Rohre mit Atemschutz von der Feuerwehr Wildeshausen und ein Schnellangriff von den Einsatzkräften aus Düngstrupp zur Brandbekämpfung vorgenommen.

Der Einsatz zeigte recht schnell Wirkung. Weiterhin unterstützte ein Greifbagger des Betriebes dabei, das Brandgut auseinander zu ziehen, sodass es abgelöscht werden konnte. Anschließend wurde die Einsatzstelle einem Betriebsverantwortlichen übergeben.

Angaben zur Brandursache konnte die Polizei bislang noch nicht machen.

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