Corona-Bilanz vom Sonntag

Corona im Landkreis Oldenburg: In der Nachbarschaft steigen die Zahlen

Corona-Brennpunkt Fleischindustrie: Hier sanken die Infektionszahlen zuletzt deutlich.  
Symbolfoto: dpa
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Corona-Brennpunkt Fleischindustrie: Hier sanken die Infektionszahlen zuletzt deutlich. Symbolfoto: dpa

Das Gesundheitsamt im Landkreis Oldenburg hat am Sonntag keine aktuellen Daten über die Ausbreitung des Corona-Virus bekanntgegeben. Deshalb richtet sich der Blick auf die Nachbarn.

Landkreis – Der Landkreis Oldenburg vermeldet laut der Statistik des Landes Niedersachsen zu Sonntag (9 Uhr) lediglich eine Neuinfektion mit dem Coronavirus. Das liegt möglicherweise daran, dass vom Gesundheitsamt keine aktuellen Daten übermittelt wurden. Die Sieben-Tages-Inzidenz auf 100 000 Einwohner liegt bei 129,1, während sie am Freitag noch bei 145,2 lag. Innerhalb der vergangenen Woche gab es 169 Neu-Infektionen.

Zwei Nachbarlandkreise haben hingegen wohl auch am Wochenende gemeldet. So stieg die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Cloppenburg zu Sonntag um 76 Personen, sodass die Sieben-Tagesinzidenz mit 217,9 festgelegt wurde. Im Landkreis Vechta wurden 58 neue Fälle gemeldet, die Inzidenzzahl liegt bei 231,8. Aus dem Landkreis Diepholz gab es keine neuen Zahlen. Dort liegt die Sieben-Tages-Inzidenz bei 134,5.

Obwohl die Infektionszahlen im Landkreis Oldenburg weiterhin hoch sind, lassen sich anhand der Statistik durchaus Veränderungen erkennen, die nicht sofort ins Auge fallen. Die Kreisverwaltung stellt zwar am Freitag fest, dass zu den definierbaren und eingrenzbaren Infektionsschwerpunkten weiter die Fleisch- und Schlachtbranche sowie die Pflegeeinrichtungen gehören. Allerdings gibt es in der fleischverarbeitenden Branche derzeit lediglich elf Fälle – was durchaus beachtlich ist, weil hier alle über 4000 Mitarbeiter alle zehn Tage einem erneuten Test unterzogen werden müssen, um arbeiten zu dürfen.

Fleischindustrie im Landkreis Oldenburg war Corona-Hotspot

Vor gut zwei Wochen (28. Oktober) lag die Quote bei mehr als 50 Infizierten in der Fleischbranche – also fast fünfmal so hoch. Die Zahl der Infizierten im Landkreis lag damals bei 300 Infizierten – also etwa 30 höher als aktuell. Auffällig ist auch: Vor knapp einem Monat gab es landkreisweit 99 diffus in der Bevölkerung verteilte Fälle. Aktuell sind es über 250, bei denen nicht klar zugeordnet werden kann, wo die Infektion entstanden ist.

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