140 Immunisierungen im Rahmen der Aktionstage

Impfzentrum schließt zum Oktober

Ein Bild vergangener Tage: Vor wenigen Monaten bildeten sich lange Schlangen vor dem Impfzentrum. Archivfoto: dr
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Ein Bild vergangener Tage: Vor wenigen Monaten bildeten sich lange Schlangen vor dem Impfzentrum. Archivfoto: dr

Wildeshausen – Die Tage des Impfzentrums der Malteser am Westring in Wildeshausen sind gezählt. „Am 4. September werden wir die letzten Erstimpfungen vornehmen. Am 25. September sind die letzten Zweitimpfungen geplant. Dann haben wir noch eine Woche Zeit für den Abbau“, sagt der Leiter des Impfzentrums Ralph Meyer.

Wie es dann mit den Impfungen im Landkreis Oldenburg weitergeht, ist laut Oliver Galeotti, Pressesprecher der Kreisverwaltung, unklar.

Bei den Hausärzten wird weitergeimpft. Doch ob es ab Oktober wieder mobile Impfteams geben soll, entscheidet das Land Niedersachsen. Bislang gibt es noch keine klaren Signale, auf die sich der Landkreis Oldenburg einstellen kann.

Unterdessen versuchen die Malteser derzeit, so viele Menschen wie möglich für eine Impfung zu erreichen. In diesem Zusammenhang gab es am Freitag und am Sonnabend das Angebot, sich ohne Termin mit einem Impfstoff nach Wunsch immunisieren zu lassen. „Das war sehr erfolgreich“, betont Meyer. „Wir hatten an beiden Tagen zusammen 140 zusätzliche Impfungen für Menschen aus Wildeshausen, Dötlingen und Harpstedt.“ Rund 20 Prozent der Impflinge seien unter 18 Jahre alt gewesen. Zudem habe ein relativ hoher Prozentsatz der Besucher Migrationshintergrund gehabt, weil die Stadt Wildeshausen bei ihren bulgarischen, irakischen und syrischen Mitbürgern Werbung für den Aktionstag gemacht hatte. „Ich musste sogar noch Infozettel in bulgarischer und arabischer Sprache nachdrucken“, erzählt Meyer.

Hälfte der Bewohner im Landkreis Oldenburg ist komplett geimpft

Nach seinen Erfahrungen entschieden sich die meisten Bürger mit Migrationshintergrund für den Vektorimpfstoff von Johnson & Johnson, der nur einmal verabreicht werden muss. „Wir konnten aber auch viele Bürger von den mRNA-Impfstoffen überzeugen, die eine bessere Immunisierung erreichen sollen“, so Meyer. Diese Impflinge müssten nun aber ein zweites Mal kommen, um komplett geschützt zu sein.

Laut den Angaben des Robert-Koch-Instituts sind Stand Freitag 49,66 Prozent der Bürger im Landkreis Oldenburg durch das Impfzentrum und die Hausärzte doppelt geimpft worden. Eine Erstimpfung haben bislang 60,17 Prozent der Bürger über 18 Jahren. Nicht eingerechnet sind in die Zahlen die Impfungen durch Betriebsärzte, die nur landesweit erfasst werden.  

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