Genauer Ort wird noch nicht genannt / Malteser suchen Fachpersonal

Impfzentrum bald in Wildeshausen

Bald wird in Wildeshausen geimpft: Die Vorbereitungen für das Impfzentrum laufen bereits.
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Bald wird in Wildeshausen geimpft: Die Vorbereitungen für das Impfzentrum laufen bereits.

Wildeshausen – Das Impfzentrum des Landkreises Oldenburg steht ab Mitte Dezember in Wildeshausen. Das gab die Kreisverwaltung am Freitag bekannt, ohne einen konkreten Ort zu nennen. Da aber entsprechende Räume und eine gute verkehrliche Anbindung vorhanden sein müssen, bleiben als potenzielle Standorte eigentlich nur die Widukindhalle sowie alle anderen Sporthallen in der Stadt übrig.

Der neue Standort wird nur deshalb nicht genannt, weil der Antrag noch nicht vom Land Niedersachsen genehmigt ist. Dieser enthält ein umfassendes Raum- sowie Finanzierungskonzept. „Und wenn wir für die vorgesehenen Räume keine Zusage bekommen, dann wäre es ungünstig, wenn wir den Ort schon vorher genannt hätten“, so Oliver Galeotti, Pressesprecher des Landkreises Oldenburg.

Sollte alles wie geplant laufen, steht das Impfzentrum in rund zwei Wochen zur Verfügung. „Ob wir dann starten können, hängt aber davon ab, ob wir bereits Impfstoffe bekommen“, ergänzt Galeotti.

Aber nicht nur das ist entscheidend. Es müssen nun innerhalb von kürzester Zeit Fachkräfte eingestellt werden. Die Malteser suchen an diesem Wochenende in Stellenanzeigen nach medizinischen Personal, Medizinstudenten, Gesundheits- sowie Krankenpflegern für die Durchführung von Impfungen sowie Schreib- und Verwaltungskräfte für die Registrierung und Koordination. In diesem Zusammenhang hofft die Rettungsorganisation auch auf Fachkräfte im Ruhestand, die sich in den Dienst der Impfaktion stellen wollen.

„Die Malteser bauen verantwortlich das Impfzentrum auf“, bestätigt Galeotti. „Das Rote Kreuz sowie die Johanniter werden dann mobile Teams zusammenstellen.“ Diese sollen beispielsweise in Altenheimen oder dort, wo Menschen eingeschränkt sind, eingesetzt werden. Es werden auch THW und DRLG an den Gesprächen beteiligt.

213 Infizierte im Landkreis Oldenburg

„Das Personal kann eine Engstelle werden“, sagt Galeotti. Es gehe ja nicht nur um die konkreten Impfungen. „Einen großen Raum nimmt das Gespräch ein, in dem geklärt werden muss, ob eine Impfung sinnvoll ist.“

Die Gesamtzahl der registrierten Infektionen beträgt aktuell 1 649 bestätigte Fälle (inklusive genesener und verstorbener Personen) einer Covid-19-Erkrankung, hervorgerufen durch das Virus Sars-CoV-2 (Stand Freitag um 12 Uhr) im Landkreis Oldenburg.

Aktuell gelten 1 415 Betroffene als wieder genesen. 21 Menschen sind verstorben. Somit gibt es 213 registrierte mit dem Coronavirus infizierte Bürger. Weiter sind rund 170 Fälle diffus in der Bevölkerung verteilt. In Quarantäne befinden sich derzeit im Kreisgebiet 703 Personen.

Zu den definierbaren und eingrenzbaren Infektionsschwerpunkten gehören nach Angaben der Kreisverwaltung weiterhin die Fleisch- und Schlachtbranche (14 Fälle) und Pflegeeinrichtungen im gesamten Kreisgebiet (32 Fälle). Die kumulative Sieben-Tage-Inzidenz beträgt nahezu unverändert 77,9 auf 100 000 Einwohner (Stand Freitag um 9 Uhr).  dr

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