Handwerker errichten Wände und checken Elektronik / Personal wird geschult

Impfzentrum ab Mittwoch betriebsbereit

Handwerker montieren Leichtbauwände.
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Hier werden noch Wände montiert: Das Impfzentrum soll ab Mittwoch betriebsbereit sein.

Unter Hochdruck wird seit dem Wochenende das Impfzentrum des Landkreises Oldenburg am Westring vorbereitet. Am Mittwoch soll es betriebsbereit sein.

  • Die Malteser betreiben das Impfzentrum in einem ehemaligen Elektronikfachmarkt am Westring.
  • Die gesamte Infrastruktur wird überprüft und modernisiert.
  • Am Dienstag wurde das Personal für das Zentrum sowie die mobilen Impftrupps erstmalig geschult.

Wildeshausen – Die Handwerker und Messebauer haben das gesamte Wochenende durchgearbeitet, um das Impfzentrum des Landkreises Oldenburg termingerecht fertigzustellen. Und tatsächlich gelang es mit vereinten Kräften, das Gebäude des ehemaligen Elektronikfachmarktes innerhalb von wenigen Tagen so umzugestalten, dass es nun einsatzbereit ist und am Mittwoch, 16. Dezember, in Betrieb genommen werden kann. Was fehlt, ist der Impfstoff gegen den Coronavirus. Dieser muss bekanntlich noch in der Europäischen Union genehmigt und dann flächendeckend verteilt werden.

Am vergangenen Donnerstag hatten die Malteser den Schlüssel für das rund 1300 Quadratmeter große Gebäude erhalten, das dem Lidl-Konzern gehört. Es wurden letzte Reste an gelagerten Waren abtransportiert, damit die Handwerker am Freitag loslegen konnten.

Messebauer errichten Wände

„Und die sind wirklich mit vollem Einsatz dabei“, berichtete Georg Rehaag, Wachenleiter bei den Maltesern in Wildeshausen, am Montagnachmittag. Zunächst sei der komplette Boden mit PVC-Belag abgedeckt worden. Danach waren Maler am Werk, um sämtliche Wände und Stützpfeiler abzuspachteln und zu streichen. Schließlich begannen die Messebauer damit, mobile Stellwände aufzustellen, damit die Impfstraßen inklusive Impfkabinen eingerichtet werden können.

Am Dienstag waren die Elektriker vor Ort. „Die ganze Technik, alle Deckenleitungen sowie die Notbeleuchtung muss überprüft werden“, erklärte Rehaag. Auch die Belüftung und die Klimaanlage müssten gecheckt werden. Ebenso wie die Datenleitungen, die nötig seien, um die Patienten zu erfassen.

Erste Fachkräfte erhalten Unterweisung

„Der Markt stand schließlich drei Jahre leer“, so Rehaag. Er sei aber ideal für ein Impfzentrum, weil er gut gelegen sei und über genügend Parkplätze verfüge.

Am Dienstag begann auch die Unterweisung der ersten Fachkräfte, die im Impfzentrum arbeiten sollen sowie als mobile Teams in den Senioreneinrichtungen im Landkreis am Start sind. „Es gibt viele Bewerbungen“, berichtet Rehaag. Jeden Tag würden Vorstellungsgespräche laufen. Aber es würde in jedem Fall noch Personal gebraucht, um das Zentrum mit vollen Kapazitäten laufen zu lassen.

Wie berichtet gelangen die Besucher durch den Haupteingang in einen Empfangsbereich, in dem die Körpertemperatur gemessen wird. Jeder muss eine Maske tragen. Nach der Registrierung, bei der unter anderem geprüft wird, ob der Impfwillige einen Termin hat, müssen weitere Dokumente zur Person ausgefüllt werden.

Ausgang an der Seite

Das Impfgespräch mit einem Arzt, der vier Kabinen betreut, dauert in der Regel bis zu fünf Minuten. Anschließend geht es zur Impfung und danach in die Wartezone. Die Prozedur soll inklusive 30 Minuten Warten etwa eine Stunde dauern. Die Geimpften verlassen das Gebäude durch eine Tür an der Seite, um durchgehend eine Einbahnstraßenregelung gewährleisten zu können.

„Wir beginnen zunächst mit einer Impfstraße“, hatte Frank Flake, Bereichsleiter Notfallvorsorge bei den Maltesern, angekündigt. Derzeit ist geplant, das Zentrum von Montag bis Samstag jeweils von acht bis 17 Uhr zu öffnen.

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