Corona:

Impfstoff fehlt und 2G-plus-Regel ab Mittwoch im Landkreis Oldenburg

Der Landkreis Oldenburg hat die Warnstufe 2 ausgerufen: Das bedeutet weitere Einschränkungen.
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Der Landkreis Oldenburg hat die Warnstufe 2 ausgerufen: Das bedeutet weitere Einschränkungen.

Landkreis – In der Verwaltung des Landkreises Oldenburg ist die Verärgerung groß darüber, dass die Lieferung der erwarteten Impfstoffe am Montag kleiner ausgefallen ist als bestellt.

Am Freitag hatte die niedersächsische Gesundheitsministerin Daniela Behrens bereits darauf hingewiesen, dass „die bestellten und vom Bundesgesundheitsministerium zugesagten Impfstoffmengen für die kommende Woche nicht in vollem Umfang lieferbar seien“.

Die Impfaktionen im Kreisgebiet dürften laut Kreisverwaltung nun nicht mehr im geplanten Umfang möglich sein. „Das ist ein schwerer Schlag für unsere flächendeckenden Impfangebote und absolut nicht zu akzeptieren. Hier muss das Bundesgesundheitsministerium unverzüglich agieren und nachbessern“, kritisiert Landrat Christian Pundt in einer Pressemitteilung. „Den verständlichen Frust der Menschen bekommen die Ärzte und Impfteams vor Ort ab und diese können absolut nichts dafür. In der Öffentlichkeit wird gefordert, dass sich die Menschen impfen lassen sollen und wenn sie dann wollen, geht es eventuell nur eingeschränkt. Das ist nicht vermittelbar.“

Ab sofort FFP2-Maskenpflicht bei Impfaktionen

Das Kreisgesundheitsamt weist darauf hin, dass ab sofort bei Impfaktionen eine FFP2-Maske zu tragen ist. Dies gilt für alle Impflinge und dient in erster Linie zum Schutz der Impfteams. Am Montag wurden in Wildeshausen bereits Masken verteilt.

Im Landkreis gab es über das Wochenende 55 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Somit gibt es aktuell 427 registrierte, mit dem Coronavirus infizierte Personen. In Quarantäne befinden sich im Kreisgebiet 480 Menschen. Bestimmbare Cluster finden sich in der Lebensmittelindustrie (30 Fälle) und in Verbindung mit Schulen sowie Kindertagesstätten (72 Fälle). Die übrigen Infektionen sind diffus verteilt. Die kumulative Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei. 188,6.

Die Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus werden im Landkreis Oldenburg noch einmal deutlich verschärft. Am Mittwoch, 1. Dezember, wechselt der Kreis in die Warnstufe 2 des niedersächsischen Warnstufenkonzepts, das in der Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen verankert ist. Das bedeutet, dass in vielen Bereichen des privaten und öffentlichen Lebens die 2G-plus-Regel greift. Zutritt zu Räumen oder Veranstaltungen erhalten dann nur noch geimpfte oder genesene Menschen, die zusätzlich einen aktuellen negativen Corona-Testnachweis vorlegen müssen. Neben der 2G-plus-Regel müssen auch FFP2-Masken getragen werden. Auch auf den Wochenmärkten gilt ab Mittwoch wieder Maskenpflicht.

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