Zunächst sind mobile Teams unterwegs

Impfstart im Landkreis am 5. Januar

Der Impfstoff, der gegen Corona wirken soll: Bald gibt es ihn auch im Landkreis Oldenburg.
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Der Impfstoff, der gegen Corona wirken soll: Bald gibt es ihn auch im Landkreis Oldenburg.

Landkreis – Während in manchen Regionen in Deutschland schon seit Sonntag gegen das Coronavirus geimpft wird und auch im benachbarten Landkreis Cloppenburg geringe Mengen des Impfstoffes zur Verfügung stehen, müssen sich die Menschen im Landkreis Oldenburg noch ein wenig gedulden.

„Nach heutigem Stand werden wir am Dienstag, 5. Januar, mit zwei mobilen Teams mit der Impfung starten“, teilte Frank Flake, Bereichsleiter Notfallvorsorge bei den Maltesern, am Dienstagabend mit. Es sei derzeit noch nicht klar, in welcher Einrichtung begonnen werde. „Hier sind noch einige Abstimmungsarbeiten notwendig“, berichtet der Malteser. Zunächst werden die geringen Mengen des Impfstoffes in Pflegeeinrichtungen eingesetzt. Diese wurden vom Innenministerium angeschrieben und müssen dafür sorgen, dass alle Einwilligungen von den Bewohnern sowie dem Pflegepersonal vorliegen. Ziel ist es, die Impfungen recht zügig durchzuführen. Selbstverständlich wird nur geimpft, wer damit einverstanden ist.

Zahl der Impfdosen nicht bekannt

Flake kann bislang auch noch nicht Auskunft darüber geben, wie viele Impfdosen zunächst zur Verfügung stehen. Das derzeit genutzte Serum von „BioNTech“ muss zweimal geimpft werden, damit es wirkt.

Das in kurzer Zeit aufgebaute Impfzentrum am Westring dürfte in den kommenden Tagen zunächst nicht zum Einsatz kommen. Sobald alle Alten- und Pflegeheime in den besonders belasteten Gebieten mit Impfstoff versorgt sind, werden alle anderen in der ersten Gruppe impfberechtigten Menschen über 80 Jahren informiert, dass auch sie geimpft werden können. Dann kann ein Impftermin vereinbart werden. Wann genau das sein wird, steht noch nicht final fest.

Wann Bürger, die nicht zu den oben genannten Gruppen gehören, einen Termin für die Covid-19-Impfung vereinbaren können, ist noch nicht bekannt. Bei der Terminvergabe wird die Landesregierung von dem Unternehmen Majorel unterstützt, das die Hotline und die künftige Terminmanagement-Plattform unter Telefon 0800 9988665 betreibt.

Terminvergabe über eine Hotline

Bei der Terminvereinbarung werden die persönlichen Daten der Bürger erfasst. Dies erfolgt mit Hilfe einer strukturierten Abfrage der Impfberechtigung auf Basis ihres Alters, möglichen Vorerkrankungen sowie ihres Berufs.

Folgt daraus, dass der Bürger zu einer der Personengruppen gehört, die nach den Kriterien der Ständigen Impfkommission (STIKO) vorrangig gegen Covid-19 geimpft werden sollen, wird ein Termin in einem Impfzentrum der Wahl vereinbart. Andere Personen können sich zu einem späteren Zeitpunkt erneut anmelden.

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