Täglich von 9 bis 16.30 Uhr

Impfen im Impfzentrum Wildeshausen ab jetzt ohne Termin

Neben den Maltesern sind auch private Anbieter wie hier das Sanitas in Wildeshausen auf dem Markt für Coronatests aktiv.
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Neben den Maltesern sind auch private Anbieter wie hier das Sanitas in Wildeshausen auf dem Markt für Coronatests aktiv.

Ab jetzt können sich Interessierte ohne Termin in Wildeshausen impfen lassen. Das Testzentrum der Malteser wird aber voraussichtlich im Oktober schließen.

Wegen vorhandener Kapazitäten an Impfstoff können Impfwillige ab zwölf Jahren ohne vorherige Terminabsprache im Impfzentrum am Westring in Wildeshausen kurzfristig eine Schutz-Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Das teilte der Landkreis Oldenburg am Donnerstag mit. Möglich ist dies zu den Öffnungszeiten: montags bis freitags von 9 bis 16.

30 Uhr und samstags von 9 bis 16.30 Uhr. Mitzubringen sind – neben etwas Zeit – wenn vorhanden der Impfpass und der Personalausweis. Kinder und Jugendliche können nur geimpft werden, wenn sie in Begleitung eines Erziehungsberechtigten sind.

Wer einen Termin möchte, kann sich auch eine Zeit reservieren

Wer sich vorher einen Termin machen möchte, kann dies weiterhin auf der Internetseite www.impfportal-niedersachsen.de machen. „Wir können relativ schnell und ohne großen Aufwand Impfangebote machen. Nun hoffen wir weiter auf eine rege Nachfrage. Die Impfung ist ein wesentlicher Faktor, um die Pandemie weiter erfolgreich zu bekämpfen“, sagt Kreisrat Christian Wolf.

In der Pressemitteilung des Kreises wird auch darauf hingewiesen, dass geimpfte Schüler bei Covid-Ausbrüchen in einer Klasse in der Regel nicht in Quarantäne müssen. „Gerade im kommenden Schulhalbjahr, wenn sich angesichts der Delta-Covidvariante ein vermehrtes Infektionsgeschehen in den Schulen zeigen könnte, kann so zumindest bei den geimpften Kindern der kontinuierliche Schulbesuch sichergestellt werden“, heißt es.

Am Donnerstag wurden acht neue Infektionen im Landkreis Oldenburg verzeichnet. Somit gibt es aktuell 42 registrierte, mit dem Coronavirus infizierte Personen. In Quarantäne befinden sich 78 Kreiseinwohner. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 20,6 (Vortag: 19,9).

Testzentrum kaum noch nachgefragt

Während die Impfkampagne vorankommt, sinkt das Interesse an Coronatests. Das Testzentrum in der alten Feuerwehr in Wildeshausen wird seinen Betrieb voraussichtlich im Oktober einstellen. „Ich bezweifle, dass wir dann weitermachen“, sagte Georg Rehaag von den Maltesern auf Nachfrage unserer Zeitung. Hintergrund sei die Entscheidung des Bundes und der Länder, dass Corona-Tests ab dem 11. Oktober kostenpflichtig werden. Bis es so weit ist, werde das Testzentrum aber offenbleiben. „Wir halten durch bis Oktober, bei minimalen Zahlen.“

Wie vor Kurzem berichtet, gab es Ende Mai laut Aufzeichnungen der Kreisverwaltung etwa 1 100 Tests pro Tag, Mitte Juli aber nur noch rund 300. Laut Rehaag kommen derzeit teilweise nur 20 Personen in zwei Stunden zur alten Feuerwehr. „Es gab auch keinen massiven Anstieg mit den Sommerferien, wie wir ihn wegen des Reiseverhaltens vermutet hatten“, so der Leiter der Malteser-Rettungswache in Wildeshausen.

Tests künftig beim Apotheker?

Wenn das Testzentrum geschlossen ist, müssen sich Bürger nach Alternativen umschauen. „Die Tests kann zum Beispiel jeder Apotheker anbieten“, sagt Rehaag. Zurzeit sind auch noch einige private Anbieter in der Kreisstadt aktiv. Die zögen sich aber nach und nach zurück, hat der Malteser beobachtet. Es lohne sich nicht mehr.

Grundlage für das Anbieten der Coronatests sind zeitlich befristete Verträge mit dem Landkreis Oldenburg, von denen laut Sprecher Oliver Galeotti in nächster Zeit einige auslaufen. „In erster Linie setzen wir auf Hilfsorganisationen wie Malteser, Johanniter sowie das Rote Kreuz“, sagte er. „In allererster Linie setzen wir aber darauf, dass sich die Menschen impfen lassen.“ Wie genau sich die am Montag gefassten Beschlüsse von Bund und Ländern auf die Teststrategie im Landkreis Oldenburg auswirken, konnte er noch nicht sagen.

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