Ferienfreizeit für 20 Wildeshauser Kinder im Blockhaus Ahlhorn

Von Igeln und Fledermäusen bis hin zu Pesto sowie Sport

Bester Laune zeigten sich die Kinder, die mit Wulf Carius unter anderem Igelhäuser bastelteten.

Wildeshausen - „Das ist immer wieder erlebnisreich und einfach toll“, lautete das Resümee der 20 Kinder, die ihre Freizeit eine Woche lang im Blockhaus in Ahlhorn verbracht haben. Bereits im sechsten Jahr haben die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des Wildeshauser DRK-Mehrgenerationenhauses, Linda Vietor und Uta Barth, unter dem Motto „ Soziales Lernen in der Natur“ diese Ferienfreizeit organisiert.

„Einige Kinder waren bereits zum wiederholten Mal dabei. Es hatte ihnen in den vergangenen Jahres so gut gefallen und auch gut getan“, betonen die Organisatorinnen. Möglich gemacht wurde diese Freizeit wie auch andere Aktionen der Gruppe „Gemeinsam stark – Kinder unserer Stadt“ durch Spenden aus einer Weihnachtsaktion, des Lions-Clubs, der Rotarier sowie einiger Privatspender.

Die Freizeit war im Vorfeld gut geplant, auch die Kinder mussten sich auf den Aufenthalt vorbereiten. Anlässlich der Streifzüge durch den Wald erklärte Mohammed den Teilnehmern das gebotene Verhalten der Menschen in der Natur, während seine Schwester Laya sich für den Bau der Igelhäuser auf das Leben der Igel vorbereitet hatte. Andere Kinder wussten beim Bau des Fledermausquartiers viel über diese Tiere zu berichten.

Wulf Carius vom BUND untersuchte mit den Kindern die Vielfalt der Lebewesen in der Lethe. Dabei holten die Kinder die Wasserproben aus dem Fluss und ließen sich die Vielzahl der kleinen Tierchen und deren Aufgaben erklären. „Es war für die Kinder sehr aufregend, sodass Carius seine Mikroskope auspackte und anhand von bereits präparierten Tierchen noch mehr Spannendes zeigen konnte“, teilt Vietor mit.

Einen ganzen Tag verbrachten die Kinder mit Nicola Aktepe von der kleinen Kräuterwerkstatt aus Oldenburg bei interessanten Kräutererkundungen und -sammlungen rund um das Blockhaus. Taschen voller Giersch und Spitzwegerich brachten sie ins Blockhaus, um aus dem Spitzwegerich eine Salbe herzustellen und aus Giersch Salate, Pesto, Aufstrich und schließlich ein Gierschmemory zu bilden.

Auch der sportliche Teil kam nicht zu kurz. Mit Heike Agresti aus Dötlingen lernten die Kinder das Bogenschießen, und manch ein zielsicherer Schütze fand dabei großes Gefallen an diesem Sport. Der Wald bot dafür die besten Voraussetzungen. Da Baden aufgrund des Algenvorkommens im Helenensee nicht möglich war, versuchten sich die Mädchen und Jungen im Rudern. Dabei stellten sie schnell fest, dass dies eine recht anstrengende Sportart ist, die aber viel Spaß macht.

„Mit weiteren Aktionen wie T-Shirts gestalten, Wanderstöcke schnitzen, Fußballspielen und Vertrauensspielen kam in dieser Freizeit in der schönen Umgebung keine Langeweile auf. Technische Medien waren kein Thema, sie waren zu Hause geblieben. Auch die weiteren Betreuer Laya Metto, Ferial Abdalo und Ahmed Alomar genossen die Tage mit den Kindern als wäre es ihr Urlaub“, betont Vietor.

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