Nachhaltiger Verkehrsaktionstag

„Ich möchte noch mehr über den Straßenverkehr lernen“

Die Drittklässer warten darauf, den Fahrradparcours absolvieren zu können. - Fotos: Necaev

Wildeshausen - Von unserer Praktikantin Laura Necaev. „Ich fand den Fahrradparcours voll cool“, erzählte Lara (8) begeistert. Am Mittwoch gingen an der Holbeinschule in Wildeshausen dieVerkehrsprojekttage mit einem Aktionstag zu Ende. Die Schüler hatten wieder jede Menge gelernt und konnten stolz auf sich sein.

Alle 200 Mädchen und Jungen der Schule hatten sich intensiv auf diesen Tag vorbereitet. Jede Klassenstufe musste eine andere Aufgabe bewältigen. Die Eingangsstufenschüler sollten sich als gute Fußgänger erweisen, um ein Diplom zu erhalten. Der zweite Jahrgang absolvierte den Roller- und den Bewegungsparcours. Die Drittklässler meisterten viele Aufgaben in einem Fahrradparcours, und die Viertklässler hatten die schwerste Aufgabe: Sie mussten beweisen, dass sie auf dem Fahrrad fit für den Realverkehr sind. Die Schüler fuhren durch die Pestruperstraße, Lessingstraße, Alexanderstraße und wieder zurück zur Schule. Dabei wurden die Kinder an elf Punkten von Eltern genau beobachtet, ob sie sich richtig verhalten.

Schüler bereiten sich Wochen vorher auf den Tag vor

„Der Verkehrsaktionstag ist bei uns mittlerweile zu einem sehr nachhaltigen Projekt geworden“, berichtete Rektorin Anja Lösch. „Die Schüler bereiten sich schon Wochen vorher auf diesen Tag vor, um die verschiedenen Aufgaben bewältigen zu können.“

So bemalten die Jungen und Mädchen im Kunstunterricht T-Shirts mit Verkehrszeichen. Mitarbeiter der Malteser zeigte den Kindern Handgriffe in erster Hilfe, der Wildeshauser Optiker Riedel veranstaltete einen Sehtest mit den Schülern und am Montag gab es die Fahrradkontrolle durch Polizeihauptkommissar Rolf Quickert.

„Wir haben intensiv geübt, um den Fahrradparcours zu schaffen, aber ich fand es trotzdem gar nicht so einfach. Außerdem sind mir auf der Slalomstrecke leider ein paar Holzklötze umgefallen“, erzählte Isabeau (8). Die Schülerin geht in die dritte Klasse und zeigte wie auch ihre Mitschüler ihr Bestes. Sie fuhr geschickt die verschiedenen Stationen ab.

Peter Wildbredt von der Verkehrswacht simulierte auf einem Gurtschlitten einen Autounfall mit der Puppe „Fred“. Sie wiegt zwölf Kilogramm und ist damit genauso schwer ist wie ein Kind. Als die Puppe unangeschnallt und ohne Kindersitz abgebremst wurde, erkannten die Schüler sehr deutlich, was passiert, wenn sie sich ungeschützt in ein Auto setzen und dann ein Unfall passiert.

„Ich freue mich schon sehr auf nächstes Jahr, wenn ich dann genauso wie die Viertklässler in diesem Jahr die Prüfung im Realverkehr machen darf. Dann kann ich bestimmt noch mehr über den Straßenverkehr lernen“, erklärte Lara gutgelaunt.

Mehr zum Thema:

VfB baut dank Terodde Tabellenführung aus - Aue in Not

VfB baut dank Terodde Tabellenführung aus - Aue in Not

Karneval in Riede - Tag 1

Karneval in Riede - Tag 1

Karneval in Riede - Tag 2

Karneval in Riede - Tag 2

Fasching in Hassel

Fasching in Hassel

Meistgelesene Artikel

4 000 Narren und Tausende Zuschauer trotzen dem Regen

4 000 Narren und Tausende Zuschauer trotzen dem Regen

Unfall in Kirchseelte: Drei Schwerverletzte

Unfall in Kirchseelte: Drei Schwerverletzte

Schwerer Unfall: 58-Jähriger stirbt

Schwerer Unfall: 58-Jähriger stirbt

Zwei Alarme für Feuerwehr

Zwei Alarme für Feuerwehr

Kommentare